Kreditgeber wollen neue Tranche an Athen nur in Raten auszahlen
(dts) - Griechenlands internationale Kreditgeber sind erneut unzufrieden mit den Reformfortschritten in dem Land. Sie planen deshalb, die vereinbarte nächste Kredittranche von 8,1 Milliarden Euro nicht wie ursprünglich geplant Ende Juli auszuzahlen, sondern erst später und aufgeteilt in mehrere Raten. Diese sollen wiederum davon abhängig gemacht werden, dass die Regierung in Athen zugesagte Reformen umsetzt. Einen entsprechenden Beschluss sollen die Euro-Finanzminister an diesem Montag auf ihrem Treffen in Brüssel fassen, wie die "Süddeutsche Zeitung" am Sonntag erfuhr. Am Nachmittag hatte die sogenannte Troika aus EU-Kommission, Europäischer Zentralbank und Internationalem Währungsfonds ihre Verhandlungen mit der Regierung in Athen abgeschlossen. IWF-Vertreter Poul Thomsen sprach offiziell von "bedeutenden Fortschritten", ohne Details zu nennen. Die Troika unterbreitetet den Euro-Ländern einen Bericht über den Stand der Reformen.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 08.07.2013 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 904998
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Brüssel/Athen
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 139 mal aufgerufen.




