Bouffier kritisiert Grüne wegen geplanter Abschaffung der Minijobs
(dts) - Im Streit um die Reform der Minijobs kritisiert Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) die Pläne der Grünen, "geringfügige Beschäftigungsverhältnisse" durch Teil- oder Vollzeitjobs zu ersetzen. "Das ist ein Anschlag auf die Kaufkraft der Bürger, auf die Flexibilität von Betrieben und des Arbeitsmarktes. Besonders betroffen sind Schüler, Studenten, Rentner, die sich mit Minijobs ihr Einkommen aufbessern", sagte Bouffier der "Bild-Zeitung" (Samstagausgabe). Bei der Umsetzung der Grünen-Pläne sieht Bouffier beträchtliche volkswirtschaftliche Schäden: "Bei 2,6 Millionen Nebenjobs im Minijobbereich ein erheblicher Kaufkraftverlust für die deutsche Volkswirtschaft, fünf bis zehn Milliarden Euro mindestens. Der Grünen-Vorschlag trifft zehntausende Arbeitsplätze vom Zeitungsausträger beim Verlag, den Aushilfen im Gaststätten- und Hotelgewerbe, im Einzelhandel und, nicht zu vernachlässigen, im gemeinnützigen Bereich."
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 29.06.2013 - 08:37 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 900425
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 149 mal aufgerufen.




