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Wagenknecht sieht keine Chance für Linksbündnis

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(dts) - Die stellvertretende Linken-Vorsitzende Sahra Wagenknecht hat Überlegungen zu einem Linksbündnis nach der Bundestagswahl eine Absage erteilt. "Wir haben zu dieser Debatte nun wirklich alles gesagt", kritisierte sie in der Online-Ausgabe des "Tagesspiegels" den sächsischen Bundestagsabgeordneten Axel Troost, der angesichts der schlechten Umfragewerte für die SPD ein Angebot an Rot-Grün für eine Zusammenarbeit nach der Bundestagswahl konkretisiert und "ergebnisoffene Gespräche" verlangt hatte. Wagenknecht entgegnete im Gespräch mit dem "Tagesspiegel": "Merkel ist eine schlechte Kanzlerin, Steinbrück wird niemals Kanzler." Es gebe keinen Lagerwahlkampf, weil SPD und Grüne den antisozialen und wachstumsfeindlichen Merkelkurs in weiten Teilen mittragen würden. "Rot-Grün ist heute leider Schwarz-Gelb-Light." Die stellvertretende Parteivorsitzende versicherte: "Linke-Abgeordnete werden im Bundestag niemals für Krieg, Bankenrettung oder Sozialabbau stimmen, das Versprechen gilt."



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 27.06.2013 - 18:32 Uhr
Sprache: Deutsch
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Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


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