Amnesty kritisiert Verschärfung des Schweizer Asylrechts
ID: 876824
(dts) - Die Menschenrechtsorganisation Amnesty International hat die zunehmende Verschärfung des Schweizer Asylrechts kritisiert. Im Jahresbericht der Organisation wurde beanstandet, dass "die Diskriminierungen ethnischer und religiöser Minderheiten sowie von Migranten in Gesetz und Praxis" in der Schweiz weiterhin bestünden. Als Beispiele nannte Amnesty unter anderem, dass Flüchtlinge in Schweizer Botschaften keine Asylgesuche mehr einreichen können und dass Wehrdienstverweigerung nicht mehr als Asylgrund gilt. Die Menschenrechtler lobten allerdings auch den Einsatz der Schweiz im Kampf gegen Gewalt an Frauen und Mädchen.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 23.05.2013 - 11:35 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 876824
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Zürich
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 79 mal aufgerufen.




