Geplante Strafzölle gegen China: Rösler attackiert EU-Kommission
(dts) - Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) attackiert die EU-Kommission für ihren Vorratsbeschluss, auf ein Anti-Dumping-Verfahren gegen chinesische Netztechnik zu setzen. "Das ist ein schwerer Fehler", sagte Rösler (FDP) der "Welt am Sonntag". Die Bundesregierung habe auch immer vor den Folgen von Strafzöllen gegen die chinesische Solarwirtschaft gewarnt, so Rösler. Auf die will China mit Gegenmaßnahmen reagieren. "Das zeigt: Strafzölle sind das falsche Instrument. Die deutsche Wirtschaft macht sich zu Recht große Sorgen", sagte Rösler. "Ich erwarte deshalb von der Kommission, dass sie alles unternimmt, um einen grundlegenden Handelskonflikt zu unterbinden. Die Kommission muss auf eine Verhandlungslösung und auf Dialog statt auf Drohung setzen", so Rösler. Es müsse jetzt schnell eine einvernehmliche Lösung mit China her.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 18.05.2013 - 15:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 874400
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 160 mal aufgerufen.




