Chirurgen wollen nur noch sechs Elite-Kliniken für Transplantationen
(dts) - Nach den Skandalen um Manipulationen bei der Vergabe von Organen planen führende Chirurgen eine radikale Strukturreform der deutschen Transplantationsmedizin. Der Präsident der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie, Karl-Walter Jauch, sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus", anstelle von 47 Kliniken mit unterschiedlichen Schwerpunkten sollten sich in Zukunft nur sechs "übergeordnete Zentren" um die gesamte Verpflanzungsmedizin kümmern. Weitere Krankenhäuser könnten sich auf einzelne Organe spezialisieren, so der Klinikleiter von der Ludwig Maximilians-Universität (LMU) in München. Jauch nannte in "Focus" als künftige Kompetenzzentren außer der LMU die Universitätskliniken in Essen, Heidelberg, Hamburg und Hannover sowie die Berliner Charité. Gleichzeitig müsste sich die Art der Bezahlung ändern, forderte Jauch in "Focus". "Uns schweben Basispreise vor, die den Klinken keinen so großen Anreiz wie heute bieten, diese Eingriffe durchzuführen."
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 21.04.2013 - 07:47 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 857241
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 117 mal aufgerufen.




