Enquete-Kommission fordert Rente mit 69
(dts) - Die Enquete-Kommission des Bundestags "Wachstum, Wohlstand, Lebensqualität" plädiert für die Erhöhung des gesetzlichen Rentenalters auf 69 Jahre bis zum Jahr 2060. Das Finanzierungsproblem der Sozialversicherungen sei noch ungelöst, heißt es laut einem Bericht des Nachrichten-Magazins "Der Spiegel" im Entwurf des Abschlussberichts der zuständigen Projektgruppe: "Ohne weitreichende Maßnahmen wie die weitere Heraufsetzung des Renteneintrittsalters, das analog auch für Beamte gelten müsste, ist die Tragfähigkeitslücke kaum zu schließen." Den Passus zum Rentenalter setzte die Koalition aus CDU/CSU und FDP mit ihrer Mehrheit durch. SPD, Grüne und Linkspartei stellen sich in einem Sondervotum gegen diesen Vorstoß. Außerdem will die Enquete-Kommission mehr Väter an den Wickeltisch locken. Da die Erwerbsbeteiligung von Frauen steige, das Betreuungsbedürfnis von Kindern aber unverändert bleibe, sei "eine Verhaltensänderung von Männern" unverzichtbar. Zudem fordern die Experten ein Umdenken in der Familienpolitik. Der Mangel an Ganztagsbetreuung für Kinder sei eines der wesentlichen Hindernisse, "um Frauen bessere Berufsperspektiven zu bieten".
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Datum: 17.03.2013 - 10:25 Uhr
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