Menschenrechtsbeauftragter begrüßt Abschaffung der Todesstrafe in Maryland
(dts) - Der Beauftragte der Bundesregierung für Menschenrechtspolitik, Markus Löning (FDP), hat die Abschaffung der Todesstrafe im US-Bundesstaat Maryland begrüßt. Dies zeige, dass der Trend zur Abschaffung von Hinrichtungen auch in den Vereinigten Staaten anhalte, erklärte Löning am Freitagabend. "Ich appelliere an den Gouverneur von Maryland, jetzt auch die bereits verurteilten Todeskandidaten zu begnadigen", so der Menschenrechtsbeauftragte weiter. Das Abgeordnetenhaus von Maryland hatte der Abschaffung der Todesstrafe am Freitag zugestimmt, der Senat des US-Bundesstaates hatte dies bereits in der vergangenen Woche getan. Der Bundesstaat Connecticut hatte die Todesstrafe im April 2012 abgeschafft, Illinois im Jahr 2011. In Oregon trat 2011 ein Hinrichtungsmoratorium in Kraft. Abgeschafft wurde die Todesstrafe auch in New Mexico (2009), New Jersey (2007) und New York (2007). In den Bundesstaaten Montana, Colorado, Kentucky und Delaware befassen sich die Parlamente mit Anträgen zur Abschaffung der Todesstrafe.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 15.03.2013 - 20:33 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 835671
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 167 mal aufgerufen.




