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Laumann fordert schnellere Umsetzung eines gesetzlichen Mindestlohns

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(dts) - CDU-Präsidiumsmitglied Karl-Josef Laumann hat eine schleppende Umsetzung eines gesetzlichen Mindestlohns auf Bundesebene beklagt und Kritik am Koalitionspartner FDP geübt. "Ich halte es für wenig hilfreich, dass es der schwarz-gelben Koalition trotz glasklarer Parteitagsbeschlüsse bisher nicht gelungen ist, sich auf eine Regelung für den Mindestlohn zu verständigen. Deshalb bin ich dankbar für jede Lockerungsübung bei der FDP. Aber ich traue dem Braten noch nicht. Ich will keinen Flickenteppich. Ich will einen robusten Mindestlohn, der einheitlich ist und nur wenige Ausnahmen hat", sagte Laumann der "Welt". Der Vorsitzende des CDU-Arbeitnehmerflügels verteidigt die aktuellen Bemühungen der Union um Mindestlohn-Regelungen. "Es war doch nie das Allerheiligste der CDU, dass Leute für drei oder vier Euro die Stunde arbeiten und nicht davon leben können. Eine christliche Partei lässt sich von der Motivation leiten `leben und leben lassen`. Es geht auch um die Würde der Erwerbsarbeit. Deshalb ist es folgerichtig zu sagen, wir wollen eine Lohnuntergrenze haben, meinetwegen einen Mindestlohn. Das ist doch keine Sozialdemokratisierung, sondern schlicht vernünftig. Das hat sehr viel mit christlicher Soziallehre zu tun." In diesem Zusammenhang warnte Laumann die Union davor, sich gesellschaftlichen Trends zu verschließen. "Eine Volkspartei ist keine Volkspartei mehr, wenn sie anders ist als die Gesellschaft. Die CDU spiegelt alle Bereiche der Gesellschaft wider. So wie sich gesellschaftliches Leben weiterentwickelt und auch ein Stück weit säkularisiert hat, wirkt sich das auch auf unsere Partei aus. Das ist ein normaler Vorgang. Die CDU ist keine Sekte, sie darf sich nicht zu weit von der Bevölkerung entfernen. Eine Volkspartei muss im Volk verankert sein", sagte Laumann der "Welt". Als Reaktion auf gesellschaftliche Veränderungen sieht Laumann auch die Ernennung der ersten muslimischen CDU-Direktkandidatin, die sich in Hagen um den Einzug in den Bundestag bemüht. "Wenn es immer mehr türkischstämmige Wahlberechtigte gibt, dann ist es wichtig, dass wir uns als Volkspartei um sie kümmern. Wir müssen auch für Menschen wählbar sein, die nicht der christlichen, sondern der muslimischen Religion angehören", sagte Laumann der "Welt". Es sei das "gute Recht der Parteiführung, auch mal Akzente zu setzen, um die Gesamtstrategie einer Partei deutlich zu machen".



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 11.03.2013 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
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Politik & Gesellschaft


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