InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Mindestlohn: Rösler für Öffnung der FDP

ID: 826245

(dts) - Vor dem kommenden Bundesparteitag hat der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler für eine Öffnung der Liberalen bei der Regelung des Mindestlohns plädiert. "Als Partei der sozialen Marktwirtschaft und der Leistungsgerechtigkeit müssen wir uns auch um eine leistungsgerechte Entlohnung von Arbeitnehmern kümmern", sagte Rösler in einem Interview mit dem Nachrichtenmagazin "Focus". Die FDP stehe zur Tarifautonomie. Wenn es aber in manchen Regionen, vor allem im Osten, keine Tarifpartnerschaft gebe, könnten Arbeitgeber und Arbeitnehmer auch keine leistungsgerechten Löhne aushandeln. "Solche Fälle werden Rainer Brüderle und ich auf dem Parteitag ansprechen." Zugleich schlug der FDP-Chef vor, "dass wir die bestehenden Instrumente schärfen, etwa die Mindestlohn-Kommission, die ja nach dem geltenden Gesetz über Mindestarbeitsbedingungen schon heute einberufen werden kann." Rösler betonte jedoch: "Wir sind gegen einen flächendeckenden einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn." Rösler kündigte zudem Widerstand gegen rot-grüne Pläne an, das Sitzenbleiben in Schulen abzuschaffen. "Diese Abkehr von bewährter Schulpolitik führt bei mir zu Entsetzen", kritisierte der FDP-Chef. Fördern und Fordern seien Grundpfeiler der Schulpolitik. "Wo, wenn nicht in der Schule, können junge Menschen lernen, dass man eine Niederlage durch Fleiß, Ehrgeiz und Engagement in einen Sieg verwandelt. Das sage ich aus eigenem politischen Erleben", gab Rösler zu bedenken. Die FDP werde sich gegen "die Alt-68er Kuschelpädagogik" wehren. "Wir dürfen den guten Bildungsstandort Deutschland jetzt nicht durch eine verfehlte Schulpolitik beschädigen."



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Sonntagsfrage: Union mit leichten Verlusten Bericht: SPD droht innerparteilicher Streit über Euro-Bonds
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 03.03.2013 - 07:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 826245
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 138 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 37


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.