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Linke: Militäreinsatz in Mali verschärft ethnische Spannungen

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(dts) - Der französische Militäreinsatz in Mali verschärft nach Ansicht von Christine Buchholz, Mitglied im geschäftsführenden Parteivorstand der Linken, die ethnischen Spannungen in der Region. Die Linksfraktion werde die Beteiligung deutscher Soldaten am Militäreinsatz in Mali am Donnerstag im Bundestag ablehnen, "denn wie schon in Afghanistan droht nun in Westafrika ein langwieriger Krieg mit unabsehbaren menschlichen Opfern", sagte Buchholz am Mittwoch in Berlin. Der Militäreinsatz werde die soziale und wirtschaftliche Entwicklung der verarmten Region weiter zurückwerfen. "Bereits in den ersten Wochen hat der Krieg der französischen Armee die ethnischen Spannungen in Mali massiv verschärft", so die Linken-Politikerin. Buchholz wirft der französischen Regierung zudem vor, die Opferzahlen des Einsatzes geheim zu halten und die freie Presse einzuschränken. "Der Presse wird freier Zugang verweigert, um den Mythos von einem sauberen Krieg aufrecht zu erhalten. Doch dieser Krieg ist nicht sauber: Es ist ein Krieg um wirtschaftliche und strategische Interessen", sagte Buchholz. "Deutsche Soldaten dürfen nicht Teil eines solchen Konfliktes werden - nicht als kämpfende Truppe und nicht als Ausbilder." Stattdessen sollte die Bundesrepublik den Kriegsflüchtlingen helfen, forderte die Linken-Politikerin.



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 27.02.2013 - 13:45 Uhr
Sprache: Deutsch
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Politik & Gesellschaft


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