Verteidigungsexperte der Grünen fordert Ende des "Regierungsflieger-Irrsinns"
(dts) - Maschinen der Flugbereitschaft des Bundesverteidigungsministeriums fliegen oft ohne einen einzigen Passagier an Bord von Köln nach Berlin. Damit soll nach dem Willen der Grünen jetzt endgültig Schluss sein. Omid Nouripour (37, Grüne), Obmann im Verteidigungsausschuss des Bundestages, sagte der "Bild-Zeitung" (Montagausgabe): "Der Regierungsflieger-Irrsinn muss ein Ende haben! Die Flugbereitschaft muss zügig von Bonn nach Berlin verlegt werden. Das spart nicht nur 3,5 Millionen Euro für Leerflüge, das schont auch noch die Umwelt." Die Regierungsjets sind am Flughafen Köln/Bonn stationiert, fliegen von dort zum Einsatz nach Berlin. Allein 2012 gab es 465 Leerflüge, die den Steuerzahler insgesamt rund 3,5 Millionen Euro gekostet haben sollen. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte, die Leerflüge würden "zu Trainingszwecken" genutzt.
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Datum: 25.02.2013 - 02:02 Uhr
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