InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Bosbach: NPD mit 0,8 Prozent keine Bedrohung

ID: 803515

(dts) - Angesichts des schwachen Abschneidens der NPD bei der Niedersachsen-Wahl wachsen in der Koalition die Zweifel an einem Verbotsverfahren. Der Vorsitzende des Bundestags-Innenausschusses, Wolfgang Bosbach (CDU), sagte dem Nachrichtenmagazin "Focus": "Nach der Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte genügen für ein Parteienverbot nicht alleine Verfassungsfeindlichkeit und aggressives Verhalten, die Partei muss für den demokratischen Rechtsstaat auch eine ernste, relevante Gefahr sein." Dies sei bei einem Stimmenanteil von 0,8 Prozent in Niedersachsen "nicht leicht nachzuweisen". Bundesregierung und Bundestag sollten nicht im "Hau-Ruck-Verfahren ein neues Verbotsverfahren beschließen", so Bosbach. Er fühlt sich an den vorigen Verbots-Versuch erinnert, der 2003 vor dem Bundesverfassungsgericht scheiterte. "Die vielen skeptischen Stimmen wurden am Ende alle ignoriert, weil sich niemand beim sogenannten Kampf gegen rechts von anderen übertrumpfen lassen wollte."



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  CSU will vorrangig Problem der Mütterrente lösen
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 27.01.2013 - 07:40 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 803515
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 139 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 37


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.