Roth fordert "personelle Konsequenzen" im Verteidigungsministerium
(dts) - Die Grünen-Vorsitzende Claudia Roth hat gefordert, den Militärischen Abschirmdienst (MAD) abzuschaffen und im Verteidigungsministerium auch "personelle Konsequenzen" aus der versäumten Übermittlung von Informationen an den NSU-Untersuchungsausschuss zu ziehen. "Der MAD hat ausgedient", sagte Roth der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagausgabe). Das Zurückhalten von sensiblen Informationen nähre die Befürchtung, dass sich bei den deutschen Geheimdiensten "ein Staat im Staate" herausgebildet habe. Roth griff Verteidigungsminister Thomas de Maizière (CDU) auch direkt an: " Der Vorgang hat eine Tragweite, bei der es nicht genügt, wenn Thomas de Maizière lediglich von bedauerlichen Versäumnissen spricht." Der Vorfall "kann im Verteidigungsministerium nicht ohne personelle Konsequenzen bleiben", sagte Roth der Zeitung.
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 13.09.2012 - 01:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 720188
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Berlin
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 119 mal aufgerufen.




