InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

CDU-Bundesvorstand Schlarmann verschärft Kritik an Merkel

ID: 700664

(dts) - Der Vorsitzende der CDU-Mittelstandsvereinigung, Josef Schlarmann, hat in der "Süddeutschen Zeitung" (Donnerstagsausgabe) seine Kritik an Parteichefin Angela Merkel verschärft. "Die Macht in der CDU von heute liegt nicht im Adenauer-Haus oder bei den Bundesparteitagen, sondern allein im Kanzleramt - alle Minister sind von der Kanzlerin unmittelbar abhängig, Karriere macht nur noch derjenige, der auf Merkels Linie liegt", sagte er der SZ. In der Verfassung heiße es, die Parteien wirken an der politischen Willensbildung mit. Für die CDU gelte "das heute nicht mehr". In der Partei gehe "es zu wie am Zarenhof, auch Merkel hat ihre Strelizen: Kanzleramtsminister Ronald Pofalla hat die Aufgabe, die Ministerien auf Linie zu bringen. Volker Kauder muss die Fraktion auf Kurs halten. Und Generalsekretär Hermann Gröhe hat den Regierungskurs in der CDU durchzusetzen." Die Strelizen waren die Palastgarde Iwan des Vierten. Schlarmann, der auch Mitglied des CDU-Bundesvorstands ist, sagte "in der Partei herrscht ein zentralistisches System, ihr wird der Kurs von Merkel aufoktroyiert." "Wer nicht mitgeht, wird aussortiert." Deshalb sei es "im System Merkel für etwaige Nachfolger unmöglich nach oben zu kommen". Merkel lasse "die Partei inhaltlich und personell leerlaufen." Sie habe "keinen festen Kurs, sondern fährt nur auf Sicht". Das gelte "nicht nur für den Kurs bei der Eurorettung und der Energiewende". Ziele würden "je nach Praktikabilität ausgetauscht". In der Wirtschaftspolitik gebe "es deshalb eine Erosion all dessen, für das die CDU einmal stand". Vor allem in der Sozialpolitik habe "sich vormundschaftliches Denken durchgesetzt, dieses paternalistische Denken kann man besonders gut bei Ursula von der Leyen sehen".



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Clement für Steinbrück oder Steinmeier als SPD-Kanzlerkandidat Staatssekretär Thomas Ilka besucht Georgien
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 15.08.2012 - 14:21 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 700664
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 69 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 89


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.