InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Handwerk appelliert an Bundesregierung: Euro-Rettung nicht um jeden Preis

ID: 697262

(dts) - Erstmals meldet sich in der Euro-Debatte jetzt auch das deutsche Handwerk zu Wort: Sein Zentralverband appelliert an die Bundesregierung, für die Euro-Rettung nicht jeden Preis zu zahlen. "Die Stabilisierung der Währungsunion ist kein Ziel an sich, das ungeachtet aller damit verbundenen Kosten verfolgt werden kann und darf", schreibt Verbandspräsident Otto Kentzler in einem Positionspapier, das dem "Handelsblatt" (Freitagausgabe) vorliegt. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) hatte erst mit Frankreichs Präsident François Hollande und dann mit Italiens Ministerpräsident Mario Monti versprochen, alles zu tun, um den Euro zu retten. Kentzler, der rund eine Million Betriebe und fünf Millionen Beschäftigte in Deutschland vertritt, warnt dagegen: "Die Kosten dürfen keinesfalls größer werden als der Nutzen." Sonst drohe die Zustimmung der Bürger zu schwinden. Finanzhilfen dürften zudem nicht dazu führen, dass der Reformdruck in den Empfängerländern sinkt: "Es ist den Bürgern und Unternehmen in den leistungsfähigen Stabilitätsländern nicht zuzumuten, im Ergebnis staatlicher Garantien, im Rahmen von Eurobonds oder Altschuldentilgungsfonds, für die politischen Fehlentscheidungen anderer Staaten haften zu müssen – ohne Hoffnung auf tatsächliche Besserung", schreibt Kentzler. Die Refinanzierung des dauerhaften Rettungsschirms ESM durch die Europäische Zentralbank (EZB) berge "massive Gefahren für die Funktionsfähigkeit der Währungsunion insgesamt", heißt es in dem Papier weiter. Eine Flutung der Finanzsysteme mit zusätzlichem Geld der EZB könne rasch zu einer Ausweitung der inflationsrelevanten Geldmenge führen. "Wenn das Geldmengenwachstum nicht mehr durch die realwirtschaftliche Entwicklung unterlegt ist, droht Inflation", warnt das Handwerk.



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Der Tagesspiegel: Gleichstellung homosexueller Partnerschaften: FDP setzt Union weiter unter Druck Opposition: Regierung verschließt Augen vor Obdachlosigkeit
Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 09.08.2012 - 15:41 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 697262
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:

Berlin


Telefon: 01805-998786-022

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 80 mal aufgerufen.



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 129


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.