Kretschmann lässt Verantwortung beim Rückkauf der EnBW prüfen
(dts) - Der baden-württembergische Ministerpräsident Winfried Kretschmann (Grüne) lässt Schadensersatzforderungen gegenüber Kanzleien und Banken im Zusammenhang mit dem Rückkauf des Energieversorgers EnBW prüfen. In einem Interview mit "Bild am Sonntag" sagte Kretschmann: "Die Landesregierung hat ein Gutachten in Auftrag gegeben, ob die am EnBW-Kauf beteiligten Kanzleien und Banken zur Rechenschaft gezogen werden können." Scharf kritisierte Kretschmann den Rückkauf der EnBW durch seinen Amtsvorgänger Stefan Mappus (CDU): "Das ist eine große Hypothek. Er hat vorbei am Parlament und in einsamer Entscheidung, nur von seinem befreundeten Investmentbanker dirigiert, einen gigantischen Kauf von fast 5 Milliarden Euro getätigt." Kretschmann weiter: "Das ist unverantwortlich und schadet dem Vertrauen in den Staat unglaublich." Jetzt mache seine seine Regierung allerdings das Beste aus der Situation: "Aber jetzt stehen wir zu EnBW und werden sie darin unterstützen, zum führenden Unternehmen der Energiewende zu werden."
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 30.06.2012 - 00:00 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 670981
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: dts Deutsche Textservice Nachrichtenagentur GmbH
Stadt:
Stuttgart
Telefon: 01805-998786-022
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 162 mal aufgerufen.




