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Bundespolizei: Terror-Gefahr ernster als je zuvor

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(dts) - Nach Einschätzung des Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums, Matthias Seeger, ist die Terrorgefahr in Deutschland derzeit größer als je zuvor. Dennoch sind laut Seeger "Panik oder Hysterie" nicht angebracht. Der "Bild-Zeitung" sagte Seeger: "Die Terror-Gefahr ist ernster als je zuvor. Da sind sich alle Sicherheitsbehörden in ihrer Einschätzung einig. Denn es gibt ganz konkrete Hinweise auf geplante Anschläge durch islamistische Extremisten in den nächsten Wochen." Den Vorwurf der Panikmache weist der Chef der Bundespolizei zurück. Seeger: "Panik oder Hysterie sind nicht angebracht. Aber auf einer Skala von eins - keine Gefahr - bis zehn - akute Anschlagsgefahr - liegen wir im Moment bei 9,0. Da gilt es besonders wachsam zu sein." Als besonders gefährdet bezeichnet Seeger "Bahnhöfe und Flughäfen". Gleichzeitig warnt der Bundespolizei-Chef vor einem möglichen Blutbad durch islamistische Extremisten: "Die al-Qaida-Taktik der letzten Jahre hat gezeigt, dass die Terroristen auf medienwirksame Terror-Spektakel setzen und möglichst viele Menschen töten wollen." Auch ein Terror-Szenario wie in Mumbai 2008, als Terroristen den Bahnhof der Stadt mit Schusswaffen stürmten und wahllos Menschen erschossen haben, schließt Seeger nicht aus, doch die Bundespolizei sei auf eine solche Situation vorbereitet. Seeger: "Wir sind auf Vieles vorbereitet. Etliche unserer Einsatzkräfte haben in den vergangenen Jahren an Spezial-Schulungen teilgenommen, bei denen die Abwehr einer Amoklage simuliert wird. In so einer Situation muss man schnell, wirksam und entschlossen reagieren, ähnlich wie bei Angriffen von Terroristen - das sind vergleichbare Szenarien." Die Bundesliga-Spiele der kommenden Wochen hält der Präsidenten des Bundespolizeipräsidiums für "sicher". Er sagte der "Bild-Zeitung" dazu: "Die Polizei wird, wie an jedem normalen Wochenende auch, die Spiele sichern. Aber sie wird sicher deutlich mehr Präsenz zeigen. Auch die Bundespolizei wird auf den Bahnhöfen mit bis zu 2.500 Bereitschaftspolizisten im Einsatz sein. Zudem haben wir Extra-Streifen in Zivil und Uniform in den Zügen vorgesehen."



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Bereitgestellt von Benutzer: dts
Datum: 19.11.2010 - 07:19 Uhr
Sprache: Deutsch
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Politik & Gesellschaft


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