„Verlässlichkeit, Fachkompetenz und Verbundenheit“
Kreisspitze ehrt langjährige Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
(LifePR) - Ein Vierteljahrhundert oder sogar vier Jahrzehnte im Dienst deröffentlichen Verwaltung und der Bürgerinnen und Bürger des Vogelsbergkreises: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde ehren Landrat Dr. Jens Mischak und Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug vier Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für ihre langjährige Treue und ihr Engagement. Katja Sprenger, Claudia Vey und Heiko Häse blicken jeweils auf stolze 40 Dienstjahre beim Vogelsbergkreis zurück, Oliver Sander feiert sein 25-jähriges Dienstjubiläum.Landrat Dr. Jens Mischak und der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug gratulieren den Jubilaren herzlich und sprechen ihnen im Namen der gesamten Verwaltung Dank und Anerkennung aus.„Ein Jubiläum von 25 oder gar 40 Jahren ist in der heutigen Zeit längst keine Selbstverständlichkeit mehr“, betont Landrat Dr. Mischak während der Feierstunde. „Es steht für Verlässlichkeit, enorme Fachkompetenz und eine Verbundenheit mit dem Vogelsberg – nicht nur als Region, sondernauch als Arbeitgeber. Sie alle haben die Entwicklung unserer Kreisverwaltung über Jahrzehnte hinweg entscheidend mitgeprägt und tragen täglich dazu bei, dass der Vogelsbergkreis handlungsfähig, modern und bürgernah bleibt.“Auch der Erste Kreisbeigeordnete Patrick Krug hebt den unermüdlichen Einsatz der Geehrten hervor: „Hinter beeindruckenden Zahlen wie 145 Jahren Gesamtdienstzeit stehen Menschen, die mit Herzblut, Verstand und persönlicher Haltung ihren Beruf ausüben. Ob im Gesundheitsamt, Jugendamt, in der Kommunalaufsicht oder an der Schnittstelle zur Politik – Sie sind eine verlässliche Stütze – sowohl für die Bürgerinnen und Bürger als auch für das Kollegium. Für diese Treue und die hervorragende Arbeit danken wir Ihnen.“Die Jubilare imÜberblick40 DienstjahreClaudia Vey begann ihre Laufbahn 1986 als Arzthelferin beim Gesundheitsamt des Vogelsbergkreises– damals noch am Dienstort Alsfeld in der Färbergasse. Über die Jahre deckte sie die gesamte Bandbreite der amtsärztlichen Aufgaben ab: Von der Tuberkulosefürsorge über die Bedienung der Röntgenanlage bis hin zu klassischen Arzthelferinnen-Tätigkeiten und Laboranalysen. Nach der Zusammenlegung der Standorte Alsfeld und Lauterbach ist sie heute im Gesundheitsamt in der Lauterbacher Gartenstraße tätig. Dort führt sie unter anderem die Infektionsschutz-Belehrungen durch, übernimmt die HIV-Beratung in Kooperation mit der AIDS-Hilfe und bringt ihr Wissen im Labor ein.Katja Sprenger startete 1986 ihre Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beim Vogelsbergkreis. Nach erfolgreichem Abschluss war sie zunächst Sachbearbeiterin in der Zulassungsstelle Alsfeld, bevor ihr 1996 die Leitung der Zulassungsstellen in Alsfeld und Lauterbach übertragen wurde – eine Funktion, die sie bis 2016 innehatte. Parallel bildete sie sich zur Verwaltungsfachwirtin weiter, absolvierte die Ausbildereignungsprüfung und engagiert sich seit dem Jahr 2000 im Personalrat.Im März 2016 folgte der Wechsel in das Jugendamt als Amtsvormundin und Amtspflegerin. „In dieser anspruchsvollen und sensiblen Rolle setzt sie sich mit viel Durchsetzungsvermögen, Ehrlichkeit und Empathie für das Wohl der ihr anvertrauten Kinder und Jugendlichen ein“, attestiert ihr Christian Kornmann, Leiter des Jugendamtes.Heiko Häse begann 1986 ebenfalls seine Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten. Über Stationen im Schulverwaltungsamt und die Absolvierung der Laufbahnprüfung für den gehobenen Dienst, baute er sein Fachwissen durch ein betriebswirtschaftliches Aufbaustudium und eine Weiterbildung zum Kommunalbuchhalter kontinuierlich aus. Ab 2007 war er in der Kommunalaufsicht tätig, bevor er 2013 die Sachgebietsleitung der Revision übernahm. Seit November 2017 leitet er das Amt für Revision und Kommunalaufsicht.Lobende Worte gab es für Häses präzise, strukturierte und hochprofessionelle Arbeitsweise. Landrat Dr. Mischak und der Erste Kreisbeigeordnete Krug hoben hervor, dass Heiko Häse eine essenzielle Säule für die rechtliche und finanzielle Ordnung der Kommunen im Kreis sei. Mit kühlem Kopf, großem Pflichtbewusstseinund absoluter Zuverlässigkeit verstehe er es, Kontroll- und Aufsichtsfunktionen stets lösungsorientiert und auf Augenhöhe auszuüben.25 DienstjahreOliver Sander nahm seinen Weg bei der Kreisverwaltung im Jahr 2004 auf.Über Tätigkeiten in der Poststelle und die Übernahme der Ausbildungsleitung im Personalservice, schlug er die Laufbahn des gehobenen Dienstes ein. Ab 2015 brachte er seine Fachkenntnisse im Personalcontrolling, bei Bewerbungsverfahren sowie im Landrats-, Kreisausschuss- und Kreistagsbüro ein. 2021 übernahm er zudem die Aufgabe des Schriftführers für den Kreistag. Seit April 2024 leitet er die Stabsstelle Gremien und politische Steuerung.Auch für Sander gab es zu seinem Dienstjubiläum viel Lob von Seiten der Kreisspitze. Seine Arbeit an der Schnittstelle zwischen Politik und Verwaltung verlange nicht nur ein hohes Maß an organisatorischem Geschick, sondern auch absolute Verlässlichkeit, Vertraulichkeit und Fingerspitzengefühl. Sandergelinge es, selbst komplexe politische Prozesse im Hintergrund geräuschlos, strukturiert und termingerecht zu steuern. Auf seine Expertise sei in jeder Lage Verlass.Neben Landrat Dr. Mischak und dem Ersten Kreisbeigeordneten Krug gratulieren den Jubilaren auch Melanie Ahne, Leiterin des Personalservice, sowie Simon Päbler, stellvertretender Personalratsvorsitzender.
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Datum: 25.09.2026 - 10:35 Uhr
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