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Damit Leistung den richtigen Anstrich bekommt: Warum der Meister im Handwerk lohnt

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Maler- und Lackierermeisterin Simona Frenna zeigt, wie Qualifikation weitere Karrierechancen eröffnet und Vorbilder schafft – Frauen werden im Handwerk dringend gebraucht


(LifePR) - Mit Entschlossenheit, fachlicher Stärke und klaren Zielen hat Simona Frenna aus Neckargemünd im März ihre Meisterprüfung im Maler- und Lackiererhandwerk vor der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald erfolgreich abgeschlossen. Den Meisterbrief erhält die 31-jährige Handwerkerin bei der Meisterfeier der Kammer am 14. November 2026 wie alle anderen erfolgreichen Prüflinge des Jahrgangs feierlich überreicht. Ihre Geschichte steht beispielhaft für erfolgreiche Frauen in einem nach wie vor männlich geprägten Gewerk – und für die Rolle des Meistertitels als Qualitäts- und Karrierebaustein im Handwerk.Von der Aus- zur WeiterbildungSchon früh suchte Simona Frenna einen Beruf, der praktisches Arbeiten mit Sinnhaftigkeit verbindet. Im SRH Berufsbildungswerk Neckargemünd fand sie den Einstieg in das Maler- und Lackiererhandwerk – und den Anstoß, sich dauerhaft weiterzuentwickeln. Der Schritt zur Meisterin war für sie die logische Konsequenz. Sie wollte ihre fachliche Qualifikation ausbauen und zugleich zeigen, dass Frauen im Handwerk selbstverständlich ihren Platz haben.Besonders wichtig war ihr, gängigen Rollenbildern entgegenzutreten. „Es ging darum, sich weiterzuentwickeln und Vorurteile zu widerlegen: Frauen gehören ins Handwerk, der Meister lohnt sich immer – und es ist möglich, das zu schaffen“, beschreibt die Malerin ihre Motivation. Der Meistertitel sei für sie keine bloßeZusatzqualifikation, sondern ein entscheidender Schritt zu mehr Verantwortung und Gestaltungsspielraum im Beruf.Stolz auf den eigenen WegDie Vorbereitung auf die Meisterprüfung absolvierte Simona Frenna parallel zu einer Vollzeitbeschäftigung. Die Kombination aus Arbeitsalltag, Meisterkursen und Prüfungsvorbereitung stellte hohe Anforderungen an Organisation, Disziplin und Belastbarkeit. Unterstützt von ihrem Arbeitgeber und getragen von ihrem eigenen Ehrgeiz bewältigte sie diese Phase. „Die Weiterbildung war intensiv und herausfordernd. Der Moment, in dem klar wurde:‚Es funktioniert‘, bleibt in Erinnerung. Trotz Zweifel dranzubleiben, war entscheidend – auf dieses Durchhalten kann man stolz sein“, sagt Frenna rückblickend.Hohe Bedeutung im HandwerkAus Sicht der Handwerkskammer unterstreicht der Werdegang von Simona Frenna die Bedeutung der Meisterqualifikation für Berufspraxis und Nachwuchsförderung. „Der Meistertitel sichert die Qualität im Handwerk, stärkt die betriebliche Verantwortung und bildet die Grundlage für Ausbildung und Betriebsführung“, erklärt Alexander Dirks, Leiter des Geschäftsbereichs Meisterprüfung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Meisterinnen und Meister übernähmen eine zentrale Funktion, wenn es darum gehe, Fachkräfte auszubilden, Betriebe zu führen und Kunden qualitätsgesichert zu betreuen.Frenna beobachtet bereits kurz nach dem Abschluss Veränderungen im Berufsalltag. Sie tritt selbstbewusster auf, wird fachlich anders wahrgenommen und erkennt neue berufliche Möglichkeiten. Für die Zukunft sieht sie sich nicht nur im klassischen Karriereweg, sondern auch in Rollen mit mehr Verantwortung im Betrieb. Ihr Ziel ist es, Wissen weiterzugeben, Verantwortung zu übernehmen und jüngeren Fachkräften Orientierung zu bieten – insbesondere Frauen, die im Handwerk ihren Weg suchen.Faktor für bleibende StabilitätDer Meistertitel im Handwerk eröffnet bundesweit die Möglichkeit, sich selbstständig zu machen, Führungsaufgaben zu übernehmen und als Ausbilderin oder Ausbilder tätig zu sein. In vielen zulassungspflichtigen Gewerken ist die Meisterqualifikation Voraussetzung für die Eintragung in die Handwerksrolle und damit für die eigenverantwortliche Betriebsführung. „Die Meisterprüfung verbindet praktische Erfahrung mit betriebswirtschaftlichem, rechtlichem und pädagogischem Wissen“, sagt Dirks. „Gerade in Zeiten, in denen qualifizierte Fachkräfte gesucht werden, sind Meisterinnen und Meister ein entscheidender Faktor für die Stabilität und Zukunftsfähigkeit des Handwerks.“Sichtbare LeistungMit ihrem Werdegang zeigt Simona Frenna, dass anspruchsvolle Meisterweiterbildungen auch neben einer Vollzeitstelle zu bewältigen sind – wenn die Rahmenbedingungen stimmen und das Ziel klar ist. Ihre Geschichte verweist zugleich auf das Potenzial von Frauen in traditionellen Handwerksberufen. Indem sie Verantwortung übernimmt und sichtbar wird, kann sie für Schülerinnen, Ausbildungssuchende und junge Handwerkerinnen als Beispiel dienen, den Schritt in ein technisches oder handwerkliches Berufsfeld zu wagen.Die Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald nutzt Meisterfeiern wie die Veranstaltung am 14. November 2026, um solche Bildungsbiografienöffentlich zu würdigen. Sie stehen für qualifizierte Facharbeit, für die Attraktivität handwerklicher Berufe und für die Durchlässigkeit des Bildungswegs im Handwerk – vom Einstieg über die Gesellenprüfung bis hin zum Meistertitel.Fragen rund um die Weiterbildung zum Meister im Handwerk beantwortet bei der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald das Team des Geschäftsbereichs Meisterprüfung, E-Mail: meisterpruefung(at)hwk-mannheim.de.



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Datum: 14.09.2026 - 12:59 Uhr
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