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Anhaltende Hitze ist Stresstest für den Körper / UKGM Gießen zu Warnzeichen und Erste-Hilfe-Maßnahmen

ID: 2258555

(ots) - Welche Warnzeichen sollte man ernst nehmen?

Warnzeichen können Schwindel, Kopfschmerzen, starke Erschöpfung, Übelkeit, Konzentrationsstörungen oder Kreislaufprobleme sein. Diese Beschwerden sollten ernst genommen werden, da sie auf eine Überlastung des Körpers durch die Hitze hinweisen können.

Welche Erste-Hilfe-Maßnahmen sind sinnvoll?

Betroffene sollten möglichst rasch in eine kühle Umgebung gebracht werden. Hilfreich sind körperliche Schonung, lockere Kleidung sowie kühlende Maßnahmen wie feuchte Tücher oder kalte Umschläge. Wenn die betroffene Person ansprechbar ist und problemlos trinken kann, sollte ausreichend Flüssigkeit zugeführt werden.

Wann sollteärztliche Hilfe in Anspruch genommen werden?

Die meisten hitzebedingten Beschwerden bessern sich durch Kühlung, Ruhe und ausreichendes Trinken. Halten die Beschwerden an oder verschlechtern sie sich, sollte eine hausärztliche Abklärung erfolgen.

Bei Bewusstseinsstörungen, Verwirrtheit, Krampfanfällen, Atemnot, Brustschmerzen oder einem Kreislaufkollaps sollte unverzüglich der Rettungsdienst über die 112 alarmiert werden.

Wie kann man gesundheitliche Probleme durch Hitze vermeiden?

Viele hitzebedingte Beschwerden lassen sich durch einfache Maßnahmen verhindern. Wichtig ist, ausreichend zu trinken, körperliche Anstrengungen möglichst in die Morgen- oder Abendstunden zu verlegen und direkte Sonneneinstrahlung insbesondere zur Mittagszeit zu vermeiden. Leichte Kleidung, schattige Aufenthaltsorte und das Kühlen von Wohnräumenkönnen zusätzlich helfen.

Geradeältere Menschen verspüren häufig weniger Durst. Angehörige, Freunde und Nachbarn sollten deshalb besonders auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten und regelmäßig nach gefährdeten Personen sehen. Besonders wichtig ist es, auf gefährdete Menschen im eigenen Umfeld zuachten. Viele hitzebedingte Notfälle betreffen Personen, die alleine leben und erste Warnzeichen selbst nicht rechtzeitig bemerken.





Wer ist besonders gefährdet?

Besonders empfindlich auf hohe Temperaturen reagierenältere Menschen, Säuglinge und Kleinkinder, Schwangere sowie Menschen mit Herz-, Lungen- oder Nierenerkrankungen. Auch pflegebedürftige oder anderweitig hilfsbedürftige Menschen sowie Personen, die alleine leben, sollten während Hitzeperioden besonders im Blick behalten werden.

Das Universitätsklinikum Gießen und Marburg (UKGM) (https://www.ukgm.de/home.html) mit seinen 86 Kliniken und Instituten an den beiden Standorten Gießen und Marburg ist das drittgrößte Universitätsklinikum Deutschlands. Seit Februar 2006 trägt die RHÖN-KLINIKUM AG (https://www.rhoen-klinikum-ag.com/) zu 95 Prozent die Verantwortung als Betreiber dieses privatisierten Universitätsklinikums. www.ukgm.de

Pressekontakt:

Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH (UKGM)
Christine Bode | Kommunikation | Pressesprecherin
T. +49 641 985- 40013 | christine.bode(at)uk-gm.de


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Datum: 24.06.2026 - 14:08 Uhr
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Kategorie:

Gesundheit & Medizin



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