Die Politik muss endlich mehr gegen Verdrängung tun

(ots) - Mehr als 80 Prozent der Menschen leben in Frankfurt zur Miete. Viele von ihnen haben schon jetzt große Probleme, die Wohnkosten zu zahlen, fürchten, sich das Leben in ihrer Stadt nicht mehr leisten zu können. Leider zu Recht. Zumal der neue Mietspiegel für Frankfurt den Spielraum für Mieterhöhungen noch deutlich erhöhen wird.
(...) Doch eine Mietspiegelreform wird das Wohnungsproblem nicht lösen. Damit sich nicht irgendwann nur noch Reiche das Leben in Städten mit überhitztem Wohnungsmarkt (...) leisten können, muss neuer Wohnraum entstehen, der dauerhaft so günstig wie möglich ist. Das wird aber nur gelingen, wenn gemeinwohlorientierte Wohnungsgesellschaften, Genossenschaften und gemeinschaftliche Akteure viel mehr bauen als bisher. Gleichzeitig gilt es, jetzt noch bezahlbare Wohnungen zu erhalten,etwa mit Mietendeckeln. Die Frankfurter ABG erhöht die Mieten für den freifinanzierten Wohnraum nur noch um ein Prozent im Jahr. Diesem Vorbild müssen mehr Wohnungsgesellschaften folgen.
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Datum: 29.05.2026 - 17:11 Uhr
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