Weiterentwicklung der THG-Quote: Positives Signal für mehr Klimaschutz und Energieversorgungssicherheit
Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) begrüßt die heute im Bundestag getroffene Einigung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote).

(IINews) - Insbesondere die THG-Quotenfortschreibungüber das Jahr 2030 hinaus und die deutliche Anhebung der Anrechnungsobergrenze für Biokraftstoffe aus Anbaubiomasse ist aus Sicht der Branche ein wichtiges und richtiges Signal für mehr Klimaschutz im Verkehr, Investitionssicherheit und für die Stärkung heimischer Wertschöpfungsketten.
"Mit der heutigen Einigung setzen CDU/CSU und SPD beim Klimaschutz im Verkehr auf einen pragmatischen und realitätsnahen Ansatz, um die ambitionierten Klimaziele im Verkehrssektor tatsächlich zu erreichen", betont Alois Gerig, Vorsitzender des BDBe. Nachhaltige Biokraftstoffe leisten aktuell einen unverzichtbaren Beitrag zur Treibhausgasminderung und stehen kurzfristig zur Verfügung. Ihre stärkere Berücksichtigung im Rahmen der THG-Quote schafft die Voraussetzungen dafür, die bisher ungenutzten Klimaschutzpotenziale effizient zu nutzen und den Weg für weitere Kraftstoffalternativen zu ebnen. Sie ist zugleich ein klares Bekenntnis zu den ländlichen Räumen und einer starken heimischen Agrar- und Verarbeitungswirtschaft."Gerade in Zeiten wirtschaftlicher und geopolitischer Unsicherheiten wie derzeit durch den Iran-Krieg, ist es richtig, auf Lösungen zu setzen, die ökologisch wirksam, technisch verfügbar und wirtschaftlich sinnvoll sind. Bioethanol aus nachhaltig erzeugter heimischer Biomasse wie Futtergetreide und Zuckerrüben verbindet Klimaschutz mit regionaler Wertschöpfung und bietet damit auch Landwirtinnen und Landwirten verlässliche Absatzperspektiven", erklärt Gerig. Gleichzeitig stärkt die Nutzung heimischer Rohstoffe die Resilienz der Energieversorgung und reduziert Abhängigkeiten von fossilen Energieimporten.
Bioethanol als Teil einer verlässlichen Transformationsstrategie
Klimapolitik im Verkehrssektor erweist sich aus Sicht des BDBe dann als erfolgreich, wenn sie auf Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit, Praxistauglichkeit und Bezahlbarkeit basiert, für die eine verlässliche Strategie nötig ist. Bioethanol und andere nachhaltig erzeugte Biokraftstoffe sind ein zentraler Bestandteil einer solchen Transformationsstrategie. Sie können sofort eingesetzt werden, bestehende Infrastruktur nutzen und die CO2-Emissionen insbesondere der Bestandsflotte wirksam senken."Die von der Regierungskoalition zusätzlich auf den Weg gebrachte Flexibilisierung der Schutzsortenregelung für E5-Benzin und die absehbare Einführung von E20 in Europa werden diese Transformation weiter beschleunigen", so Gerig abschließend.
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Der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) vertritt branchenübergreifend die Interessen seiner Mitgliedsunternehmen und -verbände, deren Spektrum von der landwirtschaftlichen Produktion der Rohstoffe bis zur industriellen Erzeugung und Weiterverarbeitung von Bioethanol und aller Koppelprodukte reicht. Zu den Koppelprodukten zählen Futtermittel wie DDGS, CDS, biogenes CO2, Gluten, Biomethan und organischer Dünger. Für Kraftstoffanwendungen, für Getränke und Lebensmittel oder die chemische Industrie wird unterschiedlich klassifiziertes Bioethanol aus Futtergetreide, Zuckerrüben oder biogenen Abfall- und Reststoffen produziert. In Deutschland enthalten die derzeit an Tankstellen angebotenen Benzinsorten zwischen 5 % und 10 % zertifiziert nachhaltiges Bioethanol.
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Datum: 24.04.2026 - 10:40 Uhr
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