Regieren ohne Verantwortung

(ots) - Union und SPD sind vor allem mit sich selbst beschäftigt. Statt handfester Ergebnisse produzieren sie Streit und wecken so Erinnerungen an Ampel-Zeiten. Finanzminister Klingbeil lud Arbeitgeber und Gewerkschaften zu einem Gespräch über Entlastungsmaßnahmen ein. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hätte es einfach abwarten können, stattdessen trommelte sie eiligst ein paar TV-Sender zusammen und verpasste dem Koalitionspartner eine intensive Abreibung. Leidtragende des nervigen Zwists sind die Bürger. Sie wissen immer noch nicht, wie die Regierung sie von den hohen Preisen entlasten will. Kommt der Spritpreisdeckel, kommt die höhere Pendlerpauschale oder doch die Senkung der Mehrwertsteuer? Das ist verantwortungslos in einer Zeit, in der demokratische Parteien nach eigener Einschätzung die"letzte Patrone"im Lauf haben, um die Demokratie gegen extreme Kräfte zu verteidigen.
Pressekontakt:
Frankfurter Rundschau
Ressort Politik
Telefon: 069/2199-3222
Original-Content von: Frankfurter Rundschau,übermittelt durch news aktuell
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 10.04.2026 - 16:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 2243444
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner: ots
Stadt:
Frankfurt
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Dieser Fachartikel wurde bisher 4 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Regieren ohne Verantwortung"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Frankfurter Rundschau (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




