Frauen stärken – Wirtschaft stärken: Erwerbsarbeit stärken!
Erwerbspotenziale von Frauen im Fokus: 8. Arbeitsmarktpolitischer Impuls in Groß-Gerau
(LifePR) - Wie kann die hessische Wirtschaft angesichts des demografischen Wandels nachhaltig gestärkt werden? Eine zentrale Antwort darauf lieferte der „Achte Arbeitsmarktpolitische Impuls“ im Kreis Groß-Gerau: Die konsequente Nutzung weiblicher Erwerbspotenziale ist der Schlüssel zur erfolgreichen Fachkräftesicherung.Hessens Sozialministerin Heike Hofmann betonte zum Auftakt der Veranstaltung die Dringlichkeit des Themas:„Der steigende Fachkräftebedarf macht deutlich: Wir müssen die Erwerbschancen arbeitsloser Frauen gezielt verbessern. Ihre Potenziale zu nutzen, ist ein zentraler Schlüssel für eine starke und zukunftsfähige hessische Wirtschaft.“Theoretische Impulse und praktische LösungenDer Vormittag stand im Zeichen der Analyse: Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) stellte in einem Impulsvortrag zentrale Erkenntnisse zur aktuellen Lage von Frauen am Arbeitsmarkt vor. Am Nachmittag rückte die Praxis in den Fokus. In vier Workshops stellten Träger innovative „Best-Practice“-Beispiele vor, die zeigen, wie die Integration in den Arbeitsmarkt individuell und nachhaltig gelingen kann.Angebote von K.U.L.T. als Praxisbeispiel im VogelsbergkreisAuch im Vogelsbergkreis erhalten arbeitslose Frauen Unterstützung: „Wir fördern gezielt und geben Orientierung für einen möglichen (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben. Dabei setzen wir auf niedrigschwellige Gruppenangebote und enge Begleitung – mit Fokus auf Selbstvertrauen, Alltagsorganisation und berufliche Planung“, führt Sozialdezernent und Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug aus. So soll die Grundlage dafür geschaffen werden, Familienaufgaben und Erwerbsarbeit besser zu vereinbaren und den Übergang in Qualifizierung oder Beschäftigung zu erleichtern. „Wichtiges Ziel dabei: individuelle Stärken sichtbar machen und sie Schritt für Schritt in den Arbeitsmarkt übertragen“.Ein Beispiel dafür ist „K.U.L.T. Kontakt. Unterstützung. Leben. Treffpunkt.“ in Alsfeld. Dort wird in aufeinander abgestimmten Gruppenformaten zunächst die persönliche Souveränität gestärkt: Erziehende Frauen arbeiten an sicherem Auftreten, Stressbewältigung und Selbstfürsorge. Anschließend wird der „Organisations-Dschungel“ des Alltags strukturiert, und Termine, Finanzen und Dokumente sortiert. Auch Abläufe mit Behörden und im Sozialsystem werden dabei besprochen.Darauf aufbauend richtet sich der Blick auf die berufliche Zukunft: Von der Standortbestimmungüber die Ziele bis hin zur guten Bewerbung und der Vorbereitung auf Vorstellungsgespräche wird gemeinsam ein Weg erarbeitet. Ergänzend bietet K.U.L.T. ein sechswöchiges Aktivprogramm an, um Gesundheits- und Arbeitsfähigkeit, Motivation und Handlungssicherheit für den Neustart zu steigern. Die Treffen finden vormittags in Alsfeld, Fulder Straße 28, statt und sind damit gut mit dem Familienleben vereinbar; der Einstieg ist nach Absprache möglich.In enger Zusammenarbeit mit dem Kommunalen Jobcenter werden die Teilnehmerinnen individuell auf dem Weg in Qualifizierung, Praktika oder Beschäftigung begleitet. Das Ergebnis: mehr Souveränität und Struktur im Alltag, professionellere Bewerbungen und deutlich verbesserte Chancen auf eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung.Für Rückfragen und Anmeldungen steht K.U.L.T. in Alsfeld telefonisch unter 06641 977 4023, per E‑Mail an kult(at)vogelsbergkreis.de, oder in der Fulder Straße 28 zum persönlichen Gespräch zur Verfügung.„Mit K.U.L.T. zeigt der Vogelsbergkreis, wie der (Wieder-)Einstieg ins Berufsleben für Frauen ermöglicht werden kann. Denn Frauen zu stärken heißt, Fachkräfte zu gewinnen, und unsere regionale Wirtschaft zukunftsfest zu machen“, betont Sozialdezernent Patrick Krug. „Deshalb werden wir imKommunalen Jobcenter Angebote für Frauen weiter fokussieren, um Qualifizierung und Beschäftigung gezielt zu unterstützen und gemeinsam mit Unternehmen Brücken in nachhaltige Arbeit zu schlagen.“Das von der Europäischen Union aus Mitteln des Landes Hessen geförderte Projekt steht den Bürgerinnen unabhängig von einem Bezug von Grundsicherungsleistungen zur Verfügung.Am Puls der Zeit und für soziale Gerechtigkeit: Die Kommunalen Jobcenter #Stark.Sozial.VorOrt.
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Datum: 10.04.2026 - 11:51 Uhr
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