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Kein Versorgungsengpass bei Mineraldüngern - noch / IVA: Der Krieg im Iran birgt Risiken - aber mehr noch gefährden kurzsichtige politische Entscheidungen in Brüssel die künftige Versorgungssicherheit

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(ots) - Trotz der Kriegshandlungen im Nahen Osten mit ihren globalen Auswirkungen bestehen in der aktuellen Düngesaison noch keine Probleme bei der Versorgung der deutschen Landwirtschaft mit Mineraldüngern - so die Einschätzung des Industrieverbands Agrar e. V. (IVA), der die Interessen der deutschen Produzenten von Mineraldüngern vertritt. Bislang sind erste Auswirkungen auf die Preisentwicklung zwar spürbar, aber von Preisspitzen wie nach Russlands Überfall auf die Ukraine vor vier Jahren ist der Markt noch weit entfernt.

"Wir teilen die Sorge der Landwirtschaft, dass steigende Energiekosten Einfluss auf die Preiseentwicklung haben können. Garant für die Versorgungssicherheit der heimischen Landwirtschaft mit Mineraldüngern ist aber vor allem eine leistungsfähige inländische Düngemittel-Produktion. Die deutschen Hersteller allein können 75 Prozent des Bedarfs hierzulande mit ihren Anlagen decken", erklärte Dr. Theresa Krato, Leiterin des Fachgebiets Pflanzenernährung und Biostimulanzien im IVA.

Besorgt hingegen schaut der IVA nach Brüssel, wo die Europäische Kommission erwägt, für Produzenten außerhalb des Binnenmarkts die Meistbegünstigungs-Zölle (MFN: Most Favoured Nation) auf Dünger und die Einführung des CO2-Grenzausgleichssystems CBAM für Düngemittel auszusetzen. Im Ergebnis werden dadurchdie Wettbewerbsbedingungen für die europäische Industrie gegenüber anderen Lieferländern weiter verschlechtert, in denen Mineraldünger mit deutlich schlechteren Sozial-, Umwelt- und Klimastandards hergestellt werden. Ein abrupter Wechsel der Spielregeln untergräbt das Vertrauen derUnternehmen, die ihre Investitionen langfristig planen.

"Die EU-Kommission konstruiert ein Versorgungsrisiko, das faktisch nicht existiert, denn die bestehenden Importe und europäische Produktion decken den Bedarf längst verlässlich ab. Gleichzeitig hat die europäische Düngemittel-Industrie ihre Emissionen über Jahrzehnte deutlich gesenkt und zählt heute zu den weltweit klimafreundlichsten Herstellern", erklärt Krato:"Diese führende Rolle basiert auf hohen Investitionen in Effizienz und Dekarbonisierung. Die Aussetzung von CBAM und MFN-Zöllen stellt jedoch die notwendigen Rahmenbedingungen infrage."





Der Industrieverband Agrar e. V. (IVA) vertritt die Interessen der Hersteller von Betriebsmitteln für einen nachhaltigen Pflanzenbau in Deutschland. Die 47 Mitgliedsunternehmen engagieren sich in den Bereichen Pflanzenschutz, Pflanzenernährung, Pflanzenzüchtung, Biostimulanzien und Schädlingsbekämpfung. Die vom IVA vertretene Branche bietet innovative Produkte für eine moderne Landwirtschaft, professionellen Gartenbau und verantwortungsvolle Privatanwendung.

Pressekontakt:

Industrieverband Agrar e. V., Pressestelle
Martin May
Tel. +49 69 2556-1249 oder +49 151 54417692
E-Mail: may.iva(at)vci.de
https://www.iva.de
https://twitter.com/IVA_Presse
https://www.linkedin.com/company/industrieverband-agrar-iva


Original-Content von: Industrieverband Agrar e.V. (IVA),übermittelt durch news aktuell


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Datum: 18.03.2026 - 11:24 Uhr
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