Mitmachen und informieren: Handwerk im Rampenlicht bringt Klarheit in die Berufswahl
Am 20. März öffnet die Bildungsakademie der Handwerkskammer ihre Werkstätten für Schulklassen, Jugendliche, Eltern und Interessierte
(LifePR) - Am 20. März 2026 steht Handwerk wieder im Rampenlicht. Unter diesem Motto findet zum nunmehr dritten Mal die Veranstaltung zur Berufsorientierung in der Bildungsakademie der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald statt. Das rote Gebäude in der Gutenbergstraße 49 in Mannheim hat dann wieder seineTüren für Schülerinnen und Schüler, Eltern, Lehrer und Interessierte jeden Alters geöffnet, um zu zeigen, was Karriere- und Ausbildungsmöglichkeiten im Handwerk beinhalten. Von 10 bis 15 Uhr ist ein Blick in die Werkstätten erlaubt. Eine Besonderheit in diesem Jahr: In einigen Werkstätten findet am Vormittag noch die überbetriebliche Ausbildung statt. Man kann sich also ein Live-Bild davon machen, wie diese abläuft.Berufe selbst ausprobieren„Handwerk im Rampenlicht soll auch in diesem Jahr wieder zu Klarheit bei der Berufswahl beitragen“, sagt Susanne Bäcker-Valerius, die die Veranstaltung zur Berufsorientierung bei der Handwerkskammer in Mannheim federführend koordiniert. „Wir zeigen verschiedene Handwerksberufe, geben Einblick in unsere Werkstätten, bieten bei Mitmachaktionen die Möglichkeit, handwerkliche Tätigkeiten auszuprobieren und so die Berufe hautnah zu erleben.“ Dabei greift die Handwerkskammer in Zusammenarbeit mit Innungen und Betrieben auf das bewährte Konzept zurück, dass nichts überzeugender wirktals eigenes Handeln und Austesten.In den„lebendigen Werkstätten“ der Bildungsakademie gibt es also jede Menge zu entdecken. Beispielsweise bei den Fließenlegern: Wer Lust hat, kann dort sein eigenes Mosaik verlegen. Oder aber bei den Fahrzeuglackierern einfach mal die Sprühpistole in die Hand nehmen und ein cooles Graffiti airbrushen. Wer immer schon mal wissen wollte, wie sich der Motor in einem Fahrzeug zusammensetzt, der ist in der Kfz-Werkstatt eingeladen, ihn in seine Einzelteile zu zerlegen. Beim wieder Zusammensetzen darf man getrost auf die Unterstützung der Ausbilder vertrauen. Zylinderköpfe einbauen, Druckverlustprüfen – zu tun gibt es dort genug.Von Frisieren bis BackenEbenso im Bereich Sanitär, Heizung, Klima. Rohre zusammenzustecken und in der Wand zu verbauen, ist eine der Grundlagen, die hier jeder selbst ausprobieren darf. Sogar das Schweißen lässt sich Üben – und zwar dank virtueller Technologie, die sich mit dem Schweißhelm auf dem Kopf richtig echt anfühlt und das Ergebnis prüfbar macht. In anderen Werkstätten wie bei den Malern und Lackierern, in der Feinwerkmechanik, bei den Maurern oder Schreinern werden die jeweiligen Berufe vorgestellt, Maschinen erklärt und die Werkstatt gezeigt. Auch neueste Technologie gibt es zu bestaunen wie den CNC-Bereich. Elektrotechnik wird unter dem Motto „der heiße Draht“ ganz spielerisch gezeigt. Und der Übungskopf bei den Friseuren verzeiht es auch, wenn die Frisur am Ende vielleicht doch nicht ganz so perfekt sitzt. In der Backstube gehen Konditor-Azubis und Ausbilder schon mal in die Vorleistung und zeigen, wie ein Baumkuchen entsteht.Ein besonderes Highlight im Außenbereich ist das Dachmobil der Dachdecker-Innung. Dort kann man doch tatsächlich mit festem Boden unter den Füßen aufs Dach steigen. Virtuell Reality macht’s möglich. Das Gefühl, ganz oben auf dem Giebel zu stehen und dabei ein Handwerk auszuüben, ohne das niemand ein Dach über dem Kopfhätte, ist trotzdem atemberaubend real. Ebenfalls outdoor zu finden, ist der Beruf des Steinmetzes. Also einfach mal mit Meißel und Hammer selbst ausprobieren, ob man einem Stein seine Handschrift verleihen kann.Großes Interesse bei SchulenFür Schulklassen gibt es sogar geführte Führungen in drei Zeitslots, nämlich von 10 bis 11:30 Uhr, von 11:30 bis 13 Uhr und von 13:15 bis 14:45 Uhr. Damit niemand zu kurz kommt und die Gruppen optimal betreut werden können, ist hierfür eine Anmeldung bei der Handwerkskammer erforderlich. „DasAngebot stößt auf sehr großes Interesse“, sagt Susanne Bäcker-Valerius. Die ersten beiden Slots seien mit sechs beziehungsweise sieben angemeldeten Klassen und jeweils etwa 150 Schülerinnen und Schülern pro Zeitslot schon ausgebucht. Auch die Breite der interessierten Schulen erfreue. „Von Werkreal- über Realschule bis hin zum Gymnasium ist alles vertreten“, sagt die Mitarbeiterin der Handwerkskammer im Bereich Berufsorientierung. „Wir freuen uns sehr, dass dies so gut angenommen wird.“Schulklassen seien aber auch außerhalb dieser Zeitslots herzlich eingeladen, spontan vorbeizukommen und „Handwerk im Rampenlicht“ zu erleben. „Jeder kann sich während der Veranstaltungszeit zwischen 10 und 15 Uhr eigenständig ein Bild machen und frei bewegen – egal, ob im Klassenverbund, gemeinsam mit Freunden, den Eltern oder einfach für sich allein“, sagt Susanne Bäcker-Valerius.Weitere Infos auf der Website der Handwerkskammer unter www.hwk-mannheim.de/hir2026. Kontakt für Fragen oder Anmeldungen auch bei Susanne Bäcker-Valerius, Telefon: 0621 18002-161, E-Mail: susanne.baecker-valerius(at)hwk-mannheim.de.
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Datum: 11.03.2026 - 14:06 Uhr
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