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Ein süßer Hauch vom fernen Südafrika zwischen Zuckerfigur und Mandarinen-Baumkuchen

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Wie Meister im Handwerk ganz eigene Geschichten schreiben– Fotowettbewerb der Handwerkskammer macht sie sichtbar – Jetzt geht #zeigsallen in die nächste Runde


(LifePR) - Irgendwann hatte Franziska Lasser vom Hörsaal genug. Sie entschied sich für einen radikalen Schnitt: Backstube statt Auditorium. Heute ist sie Konditormeisterin, liebt ihren Beruf und ist Gewinnerin des Fotowettbewerbs #zeigsallen der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Ein Beispiel von vielen, die Wege ins Handwerk zeigenund Erfolgsgeschichten erzählen. Der Wettbewerb der Kammer will ihnen Sichtbarkeit geben. Auch in diesem Jahr startet er erneut – in den Ring geworfen wird das Gesellen- oder das Meisterstück, zu gewinnen gibt es einen von drei Sachpreisen im Wert von 300,- Euro – und zudem das gute Gefühl, eine Lanze für die Leistung handwerklichen Könnens gebrochen zu haben. Wie man teilnimmt, ist auf www.hwk-mannheim.de/zeigsallen nachzulesen.Nur Teilnehmer gewinnenAls Franziska Lasser sich im vergangenen Jahr zur Teilnahme entschlossen hatte, ging sie es ganz sportlich an.„Probieren kann man’s ja“, dachte sie sich und stellte Fotos von ihrem Meistertisch ein. „Ich habe noch nie etwas gewonnen“, erzählt sie. Und so waren die Erwartungen, dass es diesmal etwas wird, erst mal verhalten. „Aber: Nur beim Mitmachen kann man gewinnen – zu verlieren ist ja sowieso nichts.“ Inzwischen ist sie selbst das beste Beispiel für diese These. Und ihr Meisterstück ein Teil der Geschichte ihres Erfolgswegs ins Handwerk.Nachdem Franziska Lasser 2017 ihr Abitur in der Tasche hatte, zog sie es erst einmal in die Ferne. Ein ganzes Jahr verbrachte sie in KwaZulu Natal in Südafrika, bevor sie in Deutschland ein Studium im Grundschullehramt begann. Dass sie das aber nicht erfüllte, sollte sie schnell merken. „Man muss etwas ändern, wenn man nicht glücklich ist. Ohne Motivation macht auch ein Studium keinen Sinn“, sagt sie. Nach vier Jahren und einem Zufall in den Semesterferien war endgültig Schluss. Ein Job im Verkauf einer Konditorei mit anschließendem Praktikum machte klar: Das ist das Richtige! 2022 begann Franziska Lasser ihre Ausbildung zur Konditorin gleich mit dem Meisterabschluss im Blick. Nur drei Jahre später stand sie vor besagtem Meistertisch, der ihr nun auch den Sieg bei #zeigsallen brachte. Erfolg nicht nur im Turbotempo, sondern auch auf ganzer Linie.Kunst aus purem ZuckerWie stolz sie ganz zurecht auf ihre Leistung ist, zeigt sich immer dann, wenn die junge Konditormeisterin von ihrem Meisterwerk erzählt: einem Schaustück mit afrikanischen Einflüssen, inspiriert von ihrer Zeit in Südafrika. Auf ihrem Meistertisch standen unter anderem ein Baumkuchen mit Mandarinen-Geschmack sowie eine kunstvolle Zuckerfigur, die sie zuvor selbst zeichnen musste – obwohl ihr Zeichnen gar nicht liege. „AmEnde war ich richtig stolz – die Figur steht jetzt gerahmt bei mir im Schrank“, erzählt sie mit einem Lächeln.Wie richtig die Entscheidung für die Ausbildung zur Konditorin war, weiß Franziska Lasser schon lange. Sie hat in dem Beruf ihre Berufung gefunden. Ihr Umfeld musste sich indes erst einmal mit dem Gedanken anfreunden. „Anfangs war meine Familie schon skeptisch, als ich das Studium abgebrochen habe“, erzählt sie. „Heutestehen aber alle voll hinter mir.“ Auch der Wechsel zu einer Chocolaterie während der Ausbildung zahlte sich aus. Dort fand die junge Handwerkerin in ihrem Ausbilder ein großes Vorbild, das sie begeistert und inspiriert. „Er hat’s einfach drauf – so gut möchte ich auch einmal werden“, sagt die 26-Jährige. Dabei hat sie sich als Meisterin ihres Fachs ja längst bewiesen. Nicht nur mit dem Gewinn beim Fotowettbewerb der Handwerkskammer #zeigsallen, sondern vor allem mit dem erfolgreichen Meisterabschluss. Spätestens damit hatte Franziska Lasser ihre Familie und Freunde restlos überzeugt. Nicht nur, weil der Meisterbrief in der Tasche war, sondern weil davor schon alle von ihrer Ausbildung profitierten. „Ich habe zuhause sehr viel experimentiert und ausprobiert“, schmunzelt sie. „Die ganze Familie musste immer wieder testen.“ Man darf getrost davon ausgehen, dass sich alle nur zu gerne als „Versuchskaninchen“ zur Verfügung stellten. Genuss ist schließlich ein überzeugendes Argument.Noch viel zu träumenÜberhaupt sei die Zeit der Meistervorbereitung an der Johannes-Gutenberg-Schule in Heidelberg wirklich schön gewesen. „Unsere Meisterklasse war einfach etwas Besonderes – wir haben uns von Anfang an super verstanden“, so die Konditormeisterin. Am Ende ihrer Träume ist Franziska Lasser mit dem erfolgreichen Abschluss aber nicht angekommen. „Ein eigenes Café mit Hochzeitstorten, Pralinen und Auftragskonditorei – das wäre schon noch was“, sagt sie. Auch den Betriebswirt schließt sie für die Zukunft nicht aus. Aber erst mal einen Schritt nach dem anderen. Und so ist aktuell zunächst das Sammeln von Berufserfahrung angesagt. Der Sieg bei #zeigsallen war zudem ein kleines Bonbon bei den Zwischensteps auf ihrem Weg zu neuen Ufern.Wer es wie Franziska Lasser auch beim Fotowettbewerb der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald probieren möchte, ist herzlich zur Teilnahme eingeladen. Wie in der Vergangenheit kann auch in diesem Jahr wieder in zwei Kategorien gewonnen werden: Gesellen treten gegen Gesellen und Meister gegen Meister an. Alle Informationen zum Wettbewerb auf www.hwk-mannheim.de/zeigsallen. Dort können auch die Teilnahmefotos, also Bilder vom Gesellen- oder Meisterstück, hochgeladen werden. Teilnahmefrist ist noch bis zum 31. August 2026.Weitere Informationen zum Wettbewerb oder rund um den Meister im Handwerk beim Geschäftsbereich Meisterprüfung der Handwerkskammer, E-Mail: meisterpruefung(at)hwk-mannheim.de.



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Datum: 10.03.2026 - 14:07 Uhr
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