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Vier psychologische Wege der Liebe

ID: 2236495

Neue Analyse zeigt, dass zwei Beziehungsmuster ins Glück und zwei ins Unglück führen


(IINews) - Untersuchung der Dating-Plattform Gleichklang identifiziert vier typische Beziehungsdynamiken



Warum bleiben manche Partnerschaftenüber viele Jahre hinweg erfüllend, während andere trotz langer Dauer oder gemeinsamer Verpflichtungen zunehmend unglücklich werden?



Eine neue Analyse der psychologischenDating-Plattform Gleichklangunter Leitung des Psychologen und Dating-CoachesDr. Guido F. Gebauerhat vier typische Muster identifiziert, die Beziehungen in unterschiedliche Richtungen führen. Zwei dieser Muster stehen deutlich häufiger mit hohem Beziehungsglück in Verbindung, während zwei andere Konstellationen eher mit anhaltender Unzufriedenheit einhergehen.



Die Ergebnisse zeigen außerdem: Für die Zufriedenheit in Beziehungen ist nicht entscheidend, ob eine Partnerschaft monogam oder nicht-monogam geführt wird. Ausschlaggebend ist vielmehr das zugrunde liegende psychologische Muster, nach dem Menschen ihre Beziehung gestalten.



Datengrundlage: Die"Neun Orientierungen der Liebe"



Die Untersuchung basiert auf Daten von 1.055 Personen im Alter zwischen 19 und 97 Jahren, die einen psychologischen Test zu den sogenannten"Neun Orientierungen der Liebe"ausgefüllt haben.



Diese neun Orientierungen beschreiben unterschiedliche Arten, wie Menschen Liebe verstehen und leben. Sie erfassen, ob Liebe vor allem mit Engagement verbunden wird, als sexuelle Beziehung erlebt wird, mit persönlicher Freiheit verknüpft ist, als Versorgungsgemeinschaft verstanden wird oder stark mit Familiengründung zusammenhängt. Weitere Dimensionen betreffen Rettungsfantasien, Nutzenkalkulation, die Orientierung an Monogamie oder konsensueller Nicht-Monogamie sowie die Erfahrung von Leid und Schmerz in Beziehungen.







Anschließend wurden die Teilnehmenden mithilfe einer Clusteranalyse rein statistisch nach ihren Antwortmustern gruppiert. Dadurch konnten vier typische Beziehungsmuster identifiziert werden.



Vier charakteristische Muster der Beziehungsgestaltung



Das häufigste Muster ist das traditionell engagierte Beziehungsmuster (41,3 %). Hier verbinden sich eine starke Bindungsorientierung, Monogamie und eine ausgeprägte Vorstellung von Beziehung als gemeinsamer Lebens- und Versorgungsgemeinschaft. Gleichzeitig zeigen die Beteiligten ein hohes Maß anaktivem Engagement für die Beziehung.



Das resignative Beziehungsmuster (22,5 %) weist dagegen deutlich erhöhte Werte bei Leid und Schmerz auf, während Engagement, Sexualität, Freiheit, Familienorientierung und Versorgungsgemeinschaft unterdurchschnittlich ausgeprägt sind. Beziehungen in diesem Muster werden häufig fortgeführt, verlieren jedoch ihre aktive Dynamik und positive emotionale Qualität.



Im freiheitsorientierten nicht-monogamen Muster (19,0 %) zeigen sich die höchsten Werte für persönliche Freiheit sowie eine deutliche Orientierung an konsensueller Nicht-Monogamie. Beziehungen werden hier nicht als Rettung oder Verpflichtung erlebt, sondern als selbstbestimmte Verbindung, in der Autonomie eine zentrale Rolle spielt.



Das vierte Muster ist das Verpflichtungs- und Belastungsmuster (17,3 %). Dieses Cluster zeichnet sich durch eine sehr starke Familienorientierung aus und weist gleichzeitig die höchsten Werte für Leid und Schmerz auf. Zusätzlich zeigen sich erhöhte Ausprägungen bei Nutzen-, Rettungs- und Versorgungsorientierung. Freiheit und Engagement sind dagegen unterdurchschnittlich ausgeprägt. Psychologisch handelt es sich um Beziehungen, die vorwiegend aus Verantwortung oder Stabilitätsbedürfnis fortgeführt und häufig als belastend erlebt werden.



Klare Unterschiede beim Beziehungsglück



Die Analyse der Zufriedenheitswerte zeigt deutliche Unterschiede zwischen den Mustern:



- Personen im Verpflichtungsmuster und im resignativen Muster berichten signifikant geringere Zufriedenheit sowohl mit ihrer Beziehung als auch mit ihrem Sexualleben. Besonders niedrig ist die sexuelle Zufriedenheit im Verpflichtungs-Cluster, sogar noch geringer als im resignativen Muster.



- Demgegenüber zeigen sowohl das freiheitsorientierte Muster als auch das engagiert-traditionelle Muster hohe Werte bei Beziehungs- und sexueller Zufriedenheit. Zwischen diesen beiden Mustern bestehen keine signifikanten Unterschiede.



Die Ergebnisse legen damit nahe, dass sowohl engagierte monogame Beziehungen als auch freiheitsorientierte konsensuell nicht-monogame Beziehungen stabile Wege zu hoher Partnerschafts- und Sexualzufriedenheit darstellen können.



Psychologische Struktur wichtiger als Beziehungsform



Dr. Guido F. Gebauer fasst die Ergebnisse folgendermaßen zusammen:



"Nicht dieäußere Beziehungsform entscheidet über Glück oder Unglück, sondern die psychologische Struktur. Engagement und Versorgungsgemeinschaft können ebenso tragfähig sein wie Freiheit und konsensuelle Nicht-Monogamie. Unsere Ergebnisse zeigen deutlich, dass hohe Beziehungszufriedenheitsowohl mit der weiterhin dominierenden traditionellen Beziehungsform - also monogamer Bindung in Verbindung mit einer Versorgungsgemeinschaft - als auch mit einer freiheitsorientierten, konsensuell nicht-monogamen Beziehungsgestaltung erreicht werden kann. Dauerhafte Unzufriedenheit entsteht dagegen häufig dort, wo Beziehungen hauptsächlich aus Pflichtgefühl fortgeführt werden oder in resignativen Mustern verharren."



Konsequenzen für bestehende Partnerschaften



Nach Einschätzung von Gebauer lassen sich aus den Befunden auch praktische Konsequenzen für bestehende Beziehungen ableiten:



Paare könnten davon profitieren, ihre Beziehungssituation bewusst zu reflektieren. Wenn sich zeigt, dass eine Partnerschaft überwiegend resignativ geworden ist oder hauptsächlich aus Pflichtgefühl fortgeführt wird, kann dies ein Anlass sein, innezuhalten und gemeinsam über Veränderungen nachzudenken.



Ein möglicher Weg besteht darin, die Beziehung wieder stärker in Richtung einer engagierten monogamen Partnerschaft zu entwickeln. Alternativ kann - sofern es den Bedürfnissen beider Partner entspricht - auch eine freiheitlichere, konsensuell nicht-monogame Struktur entstehen.



Bedeutung gemeinsamer Aktivitäten



Eine wichtige Rolle spielen dabei gemeinsame Ziele und Aktivitäten. Befunde der Beziehungspsychologie zeigen, dass neue und spannende gemeinsame Erfahrungen die emotionale Verbundenheit in Partnerschaften stärken können.



Solche gemeinsamen Aktivitäten können dazu beitragen, aus resignativen oder rein verpflichtungsbasierten Dynamiken auszusteigen und wieder positive gemeinsame Erlebnisse zu schaffen.



Hinweise für die Partnersuche



Auch für die Partnersuche ergeben sich aus der Analyse wichtige Hinweise. Nach Ansicht von Gebauer ist es hilfreich, frühzeitig Klarheit darüber zu gewinnen, welches Beziehungsmodell den eigenen Bedürfnissen entspricht.



Singles könnten sich daher bewusst fragen, ob sie langfristig eher in einer monogamen Beziehung oder in einer nicht-monogamen Beziehungsform zufrieden leben möchten. Diese Selbstklärung kann als Ausgangspunkt dienen, gezielt nach einer Person zu suchen, deren Vorstellungen mit den eigenen kompatibelsind.



Die vollständige Auswertung der Studie sowie eine ausführliche Darstellung der neun Liebesorientierungen stellt Dr. Guido F. Gebauer imBeziehungsblog der Plattform Gleichklangvor.


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Unternehmensinformation / Kurzprofil:

Gleichklang.de ist eine psychologisch ausgerichtete Kennenlernplattform, die seit 2006 im internet ihre Dienste anbietet. Gleichklang wendet sich an Menschen mit sozial-ökologischen Denkweisen. Gleichklang hat sich zusätzlich darauf ausgerichtet, Personen mit besonderen oder seltenen Merkmalen bei ihrer Partnersuche und Freundschaftssuche zu unterstützen. Es gibt nur kostenpflichtige Teilnahmen, um eine hohe Datei-Qualität zu gewährleisten.



PresseKontakt / Agentur:

Gleichklang limited
Guido F. Gebauer
Oesterleystr. 1
30171 Hannover
gebauer(at)gleichklang.de
0152 28973672
http://www.gleichklang.de



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Bereitgestellt von Benutzer: Adenion
Datum: 09.03.2026 - 14:22 Uhr
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Ansprechpartner: Seksan Ammawat
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Telefon: 0511 51516664

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