Ist nicht zuübersehen: Die Vielfalt handwerklicher Berufe auf der Jobs for Future
Handwerk mit vielen Mitmach- und Erlebnisstationen auf der Mannheimer Ausbildungsmesse vom 26. bis 28. Februar– Ausprobieren, informieren und Zukunftschancen entdecken
(LifePR) - Die Freude vor der Jobs for Future ist beim Handwerk als bedeutendem Aussteller auf der Ausbildungsmesse groß. „Wir sind wieder mit all unserer Vielfalt vertreten“, sagt Leonard Kopp, Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald. Und das bedeutet nicht nur Vielfalt an Berufen, sondern auch Vielfalt an Möglichkeiten zum Mitmachen, Ausprobieren und sich beraten lassen. Zwischen dem 26. und 28. Februar 2026 bekommen junge Menschen an den drei Messetagen in der Mannheimer Maimarkthalle jeweils von 9 bis 16 Uhr beim Handwerk die ideale Plattform geboten, um sich kompakt und umfassend zu informieren.Handwerk als größter AusstellerÜbersehen kann man das Handwerk nicht. Schon vor dem Eingang steht das „Das isses!“-Mobil. Mit diesem Fahrzeug ist die Handwerkskammer gemeinsam mit Ausbildungsbotschaftern das ganze Jahr über zu Schulen und Veranstaltungen unterwegs und bringt Handwerk zum Ausprobieren direkt vor Ort. Auf derJobs vor Future ist das Mitmach-Angebot aber freilich noch viel größer. Mit 220 Quadratmetern ist die Ausstellungsfläche des Handwerks die größte auf der ganzen Messe und erstreckt sich gleich am Eingang in die Halle hinein. Und obwohl man der größte Aussteller ist, reicht der Platz zum Zeigen aller Handwerksvielfalt kaum. Wirklich präsent sein kann nur ein winziger Ausschnitt der insgesamt 130 Ausbildungsberufe, die es im Handwerk gibt. Macht aber nichts, denn: „Wir können zu jedem Beruf informieren“, sagt Leonard Kopp. Das Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer ist an allen Tagen mit eigenem Stand präsent und beantwortet offene Fragen.Von Backgenuss bis BoxenstoppInsgesamt sind auf der Jobs for Future 13 Gewerke des Handwerks vertreten. Die Handwerkskammer kooperiert hierbei mit neun Innungen und mit Betrieben, die jeweils ihre Berufe präsentieren. Dabei können die Messebesucher nicht nur mit Ausbildern, Betriebsinhabern oder Lehrlingen ins Gespräch kommen, sondern die Berufe bei kleinen Challenges auch selbst ausprobieren und somit testen, ob sie Talent und Spaß an typischen Aufgaben eines Berufs haben. Bei den Kraftfahrzeugmechatronikern lernt man beispielsweise ganz praktisch für die Zukunft. Hier kann man beim Boxenstopp den Reifen wechseln und dabei sogar gegen Klassenkameraden oder andere antreten. Die Maler und Lackierer haben ihre Aktion unter das Motto „Fall aus dem Raster!“ gestellt und zeigen, wie man Motivvorgaben korrekt überträgt. Und bei den Bäckern duftet es nicht nur den ganzen Tag über sehr verführerisch, sondern ist beider„Brezel-Challenge“ ebenfalls ordentlich Action angesagt.Orthopädietechnik zeigt bionischen ArmEs gibt eine Schrauberstation bei den Elektronikern; wer sich für den Beruf des Anlagenmechanikers für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik interessiert, kann bei einem „Blindversuch“ seine Sinne testen; man kann „kreativ mit Fliesen“ sein, Stuck zu einem Kunstwerk gießen und bei den Zimmerern oder den Schreinern Aktionen mit Holz ausprobieren. Auchder „Draht zur Zahntechnik“ steht offen. Wer Lust hat, sich im Fahrzeuglackieren zu versuchen, setzt einfach die VR-Brille auf und fühlt sich direkt in der Werkstatt. Bei den Schornsteinfegern geht’s auf die Slackline – schließlich muss man für den Job ein gutes Gleichgewicht haben und schwindelfrei sein. Und dann steht da noch die Frage im Raum: „Bist du ein Hochstapler?“ – augenzwinkernd gemeint, natürlich, und als Aufgabenstellung so formuliert, dass man am besten ein solcher ist. Denn beim RoboCup, den die Orthopädietechnik-Mechaniker und Orthopädieschuhmacher ausrufen, gilt es mit einem hochmodernen bionischen Arm Becher aufeinanderzustapeln.Berufsorientierung leicht gemacht„Das Angebot beim Handwerk ist wirklich groß“, sagt Leonard Kopp. „Bei uns bekommt man direkte Einblicke in die Berufe und eine Übersicht, was alles möglich ist.“ Durch den direkten Kontakt mit Vertretern aus den Gewerken lassen sich gute Gespräche führen und Informationen aus erster Hand mitnehmen. Auch Azubis sind an vielen Ständen vertreten. „Das ermöglicht zudem Gespräche auf Augenhöhe. Schülerinnen und Schüler bekommen dabei ganz realistische Einblicke in den Ausbildungsalltag und können sich mit anderen jungen Leuten unterhalten, die vor gar nicht langer Zeit selbstin der Situation der Berufsorientierung standen – so wie sie selbst“, sagt der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberater.Infoüber offene AusbildungsplätzeUnd dann gibt es da noch die Lehrstellenbörse am Stand der Handwerkskammer. „Wir haben bei unseren Mitgliedsbetrieben eine Großabfrage nach freien Ausbildungsstellen gemacht, die wir zur Jobs for Future mitbringen“, so Leonard Kopp. Heißt: Wer schon ganz konkret weiß, wonach er sucht, hat die Chance, sich direkt über freie Lehrstellen zu informieren. Einfach den QR-Code scannen und schon ist man beim Angebot des Handwerksbetriebs. Wer will, kann sich bei den Beratern der Handwerkskammer gleich noch Tipps für die Bewerbung holen. So hat man wirklich alles auf einem Fleck und verbindet Info, Spiel und Spaß mit ganz konkretenChancen für die Zukunft.Beratung rund um die Ausbildung im Handwerk beim Team der Ausbildungs- und Nachwuchssicherungsberatung der Handwerkskammer Mannheim Rhein-Neckar-Odenwald, E-Mail: ausbildungsberatung(at)hwk-mannheim.de.
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Datum: 18.02.2026 - 14:22 Uhr
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