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Gemeinsam die Zukunft der Künstlichen Intelligenz gestalten

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Die Technische Universität München bringt ihre Expertise beim AI House Davos 2026 ein.


(PresseBox) - Langsam wird es zu einer Tradition: Bereits zum dritten Mal nimmt der Campus Heilbronn der Technischen Universität München (TUM) am AI House teil, das Ende Januar parallel zum diesjährigen Weltwirtschaftsforum im schweizerischen Davos stattfindet. Wie in den Vorjahren werden führende Forschende der TUM ihre Expertise zum Thema Künstliche Intelligenz (KI) einbringen, mit weiteren Expertinnen undExperten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik über die gesellschaftlichen Auswirkungen der Technologie diskutieren und gemeinsam Lösungsansätze für drängende Herausforderungen der digitalen Transformation entwickeln.

Zur TUM-Delegation gehören in diesem Jahr neben TUM-Präsident Prof. Thomas Hofmann, Prof. Ali Sunyaev, Vizepräsident TUM Campus Heilbronn, und Prof. Helmut Schönenberger (TUM-Vizepräsident Entrepreneurship und CEO UnternehmerTUM) auch Sebastian Müller, Professor für Finance, und Alexander Fraser, Professor für Data Analytics&Statistics vom TUM Campus Heilbronn sowie Dr. Philipp Gerbert (TUM Venture Labs&UnternehmerTUM appliedAI). Nicht zuletzt dient die Veranstaltung auch der intensiven Vernetzungüber Kontinente hinweg, denn auch einige Partner des TUM Campus Heilbronn im Joint Global AI Research Hub, wie das Oxford Internet Institute und die Stanford University, werden in Davos vertreten sein.

Menschliche Intelligenz neu definieren

Zahlreiche Durchbrüche wurden im KI-Bereich in den letzten Jahren erzielt. Der Fortschritt besteht nicht allein auf technologischer Ebene, sondern hat tiefe Auswirkungen auf die Gesellschaft. Darin liegt eine große Herausforderung: Es wächst die Notwendigkeit, verantwortungsvoll mit der Technologie umzugehen. Drängende Fragen stellen sich: Wie kann sichergestellt werden, dass der Mensch auch im KI-Zeitalter handlungsfähig bleibt? Welchen Einfluss haben die technologischen Fortschritte auf die menschliche Intelligenz und Denken? Wie kann KI dafür eingesetzt werden, Antworten auf die globalen Herausforderungen unserer Zeit zu finden und die Welt zu einem besseren Ort zu machen?





Genau hier setzt das AI House Davos 2026 an, das in diesem Jahr unter dem strategischen Thema„A Human Intelligence Shift“ steht. Damit wird deutlich gemacht, dass KI den Menschen nicht ersetzen kann, sondern dass gerade in einer von digitaler Technologie geprägten Welt die menschliche Intelligenz besonders wertgeschätzt, neu definiert und in eine Beziehung zur KI gesetzt werden muss. Im Mittelpunkt steht dabei stets die Frage, wie KI-Tools entwickelt werden können, die den Menschen unterstützen, statt ihn zu ersetzen. Normen und Systeme müssen sicherstellen, dass KI der Menschheit dient – und genau dazu braucht es eine Neudefinition menschlicher Intelligenz.

Gesellschaftszentrierte Forschung und Innovation

Dieser großen Frage widmen sich auch die Sessions, an denen die TUM beteiligt ist. Beim Roundtable „Beyond Borders: How Regional Ecosystems Empower Societies to Co-Create AI Futures“ mit Prof. Ali Sunyaev, Prof. Helmut Schönenberger und Dr. Philipp Gerbert diskutieren am Dienstag, 20. Januar,die Expertinnen und Experten, wie regionale Innovationsökosysteme Gesellschaften befähigen können, durch eine stärkere Bürgerbeteiligung die Zukunft der KI aktiv mitzugestalten. Mit den weiteren Diskussionsteilnehmenden Dr. Frauke Goll, Geschäftsführerin der appliedAI Institutefor Europe gGmbH, Prof. Gunther Friedl, Geschäftsführer der Dieter Schwarz Stiftung, und Dr. Boris Zürcher, Leiter Stab ETH Zürich Campus Heilbronn, rückt nicht nur das Dreieck Heilbronn–München–Zürich in den Mittelpunkt, sondern auch das Ökosystem Heilbronn, in demdie beteiligten Institutionen vertreten sind.

Vertieft wird das Thema beim Panel„Inclusive Intelligence: Empowering Societies to Shape AI“ am gleichen Tag. Unter der Moderation von Spriha Srivastava, Vice President&Executive Editor, Digital for CNBC International, diskutieren Prof. Thomas Hofmann, ETH Zürich-Präsident Prof. Joël Mesot, Basma AlBuhairan, Geschäftsführerin von C4IR Saudi-Arabien, und Baroness Joanna Shields, Founder and CEO von Precognition, wie Gesellschaften die Zukunft der KI durch Inklusion, Bildung und breite Bürgerbeteiligung aktiv gestalten können.

Blick in die Zukunft der Vermögensverwaltung

Den Abschluss der Sessions mit TUM-Beteiligung bildet der Roundtable„Asset Management in the Age of Agentic AI“ mit Prof. Sebastian Müller am Donnerstag, 22. Januar. Dabei geht es um die Potenziale und Risiken von KI-Agenten im Asset Management. Es wird ein Blick in die Zukunft der Vermögensverwaltung geworfen und es werden Lösungen vorgeschlagen,wie menschliche Governance und Rechenschaftspflicht sichergestellt werden können, wenn die Kapitalallokation zunehmend durch Algorithmen gesteuert wird.

„Das AI House in Davos bietet eine wichtige Plattform, um die Entwicklung von Künstlicher Intelligenz aktiv mitzugestalten“, sagt Prof. Ali Sunyaev. Hier möchten wir als Teil einer der forschungsstärksten und innovativsten Universitäten Europas, die sich die Gestaltung einer nachhaltigen Zukunft mit Talenten, Exzellenz und Verantwortung zum Ziel gesetzt hat, unsere Expertise einbringen. Hand in Hand mit der TUM in München vereint auch der TUM Campus Heilbronn exzellente Forschung mit gesellschaftlicher Verantwortung.“

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Bereitgestellt von Benutzer: PresseBox
Datum: 20.01.2026 - 07:36 Uhr
Sprache: Deutsch
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Ansprechpartner: Kerstin Besemer
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Kategorie:

Bildung & Beruf



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