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Krug in Neu Ulrichstein: Hier bekommen Schüler einen praktischen Einstieg ins naturwissenschaftliche Arbeiten

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Erster Kreisbeigeordneter besucht Forschungszentrum /„Innovation und wissenschaftlichen Fortschritt gibt es auch im Vogelsberg“


(LifePR) - Hinter jeder Tür und hinter jeder Ecke verbirgt sich auf Neu Ulrichstein eine neue Entdeckung – sei es eine bahnbrechende wissenschaftliche Untersuchungsmethode oder der gerade laufende Umbau des ehemaligen Schweinestalls zu einem modernen Klassenraum mit Laborarbeitsplätzen, an denen Schüler schon bald spannende Experimente durchführen werden. Und so dauert der Besuch des Ersten Kreisbeigeordneten Patrick Krug denn auch länger als gedacht, denn Prof. Peter Ebke, der Wissenschaftlicher Leiter des FNU Forschungszentrum Neu-Ulrichstein, hat viel zu präsentieren.2002 legte Ebke gemeinsam mit seiner Frau, einer Tierärztin, den Grundstein des heutigen Forschungszentrums. „Für unsere Forschungsdienstleistung, eine Art TÜV für Chemikalien, mieteten wir uns anfangs einen Büroraum und einen halben Kellerraum im damaligen Tierzuchtzentrum Neu Ulrichstein an“, erinnert sich der Biologe zurück. Doch schon zwei Jahre später wurde der landwirtschaftliche Betrieb der Landesanstalt eingestellt und das Gelände dann 2009 bis 2011 verkauft. Die Ebkes bewarben sich damals auf die Ausschreibung, legten dem Land ein schlüssiges Konzept vor, bekamen den Zuschlag – und somit jede Menge Flächen, auf denen sich all die Ideen, die sie und ihre Partner entwickelten, umsetzen ließen. Die Entwicklung des ehemals landwirtschaftlichen Standortes Neu Ulrichstein hin zu einem Umweltforschungszentrum konnte beginnen.  Dazu zählt heute zum Beispiel das Institut für Gewässerschutz Mesocosm GmbH, das Prof. Ebke leitet und das zertifiziert ist, um Zulassungsprüfungen für Chemikalien durchzuführen. „In Europa gibt es nur vier bis fünf dieser Einrichtungen und da haben wir die größte Kapazität, um spezielle Prüfungsverfahren durchzuführen“, schildert der Biologe im Gespräch mit dem Ersten Kreisbeigeordneten. Den ersten Auftrag bekam Ebke einst vom Fraunhofer Institut, „das hat uns schnell bekannt gemacht – auch auf europäischer Ebene. Wer heute in Europa eine solche Prüfung braucht, der kommt anuns kaum vorbei, somit sind wir praktisch gesetzt“, erläutert Prof. Ebke. „Ich bin sehr beeindruckt von dem, was Sie hier aufgebaut haben. Das FNU ist ein Beispiel, das zeigt, dass es Innovationen und wissenschaftlichen Fortschritt auch im Vogelsberg gibt und wie attraktiv unser Landkreis mittlerweile für ganz verschiedene Branchen ist“, kommentiert Erster Kreisbeigeordneter Patrick Krug.In Neu Ulrichstein ist ein landwirtschaftlicher Betrieb angesiedelt. So kann Freiland für die Forschung bereitgestellt werden. „Das ist schon sehr einmalig als Konzept“, sagt Ebke und verweist darauf, dass in der Folge viele Firmen eingestiegen sind und Außenstellen in Neu Ulrichstein haben. Das Angebotsspektrum wird ständig erweitert. In Forschungsprojekte eingebunden sind beispielsweise auch Landwirte mit Tierhaltung oder Imker. „Wir bepflanzen ein Feld an, dann bauen wir Zelte auf und lassen in ihnen die Bienen fliegen, die Erkenntnisse, die wir gewinnen sind viel realistischer als ein Ergebnis aus einem Laborversuch“, schildert der Wissenschaftler die Vorgehensweise.Und dann gibt es natürlich den klassischen Laborbereich. „Wir haben freie Labore, Wissenschaftler kommen für die Zeit ihres Projektes hierher und forschen bei uns“, erläutert Ebke, selbst als Honorarprofessor an der Justus-Liebig-Universität im Institut für Bodenkunde und Bodenerhaltung tätig. Neben der Forschung spannt sich damit der Bogen zur Lehre: dem Biologikum Mittelhessen, einer Mitmach-Forschungsstätte, an der Schüler und Studierende experimentieren, erleben, beobachten und naturwissenschaftliche Erkenntnisse rund um Natur und Umwelt entdecken können. Für neue Räume des Biologikums wird gerade ein ehemaliges Stallgebäude in Eigenleistung umgebaut, denn „wir haben enormen Zulauf, mittlerweile kommen Schulen aus ganz Hessen zu uns“, so Prof. Ebke weiter. Und Studenten: So können zum Beispiel Lehramts-Studenten der Fachrichtung Biologie ihre wissenschaftliche Hausarbeit in Kooperation mit dem Biologikum durchführen. „Ich habe viele Studenten hier, ich vermittele sie auch – an BASF zum Beispiel oder das Bundesumweltamt. Die haben hier gelernt oder hier sogar ihren Abschluss gemacht“, erzählt Ebke„Ich finde es sehr wichtig, dass Sie Studenten, vor allem aber Schülern die Möglichkeit einräumen, zu entdecken und zu forschen“, betont der Erste Kreisbeigeordnete. „Jungen Menschen wird ein praktischer Einstieg in das naturwissenschaftliche Arbeiten geboten. So wird Interesse an naturwissenschaftlichen Fächern geweckt und gestärkt und nebenbei lernen Schülerinnen und Schüler sorgsam und nachhaltig mit der Natur umzugehen“, so Patrick Krug. „Dank des praktischen Unterrichts lernen die Kinder und Jugendlichen, die komplexe Zusammenhänge von Natur und Umwelt einzuordnen und zuverstehen. Sie fördern hier im Biologikum die Begeisterung junger Menschen für Wissenshaft und Forschung und tragen mit dazu bei, dass heutige Kinder und Jugendliche aus dem Vogelsberg einmal die hochqualifizierten Nachwuchsfachkräfte von morgen werden können.“Auch von allen anderen Bereichen des großen Forschungszentrums zeigt sich der Erste Kreisbeigeordnete beeindruckt: „Es ist immer wieder erstaunlich zu sehen, wie gut wir im Vogelsbergkreis aufgestellt sind und welche Leistungen wir hervorbringen.“



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Datum: 15.01.2026 - 14:50 Uhr
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Bildung & Beruf



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