Mitteldeutsche Zeitung: zu Familienpflegezeit
(ots) - Oft sind es diese ersten Tage, die entscheidend
sind. Es geht um Behandlungsempfehlungen und Krankenhauswahl, um
Pflegedienste, Reha-Aufenthalte, Hilfsmittel. Wohnungsumbau. Es gilt,
mit Ärzten zu sprechen, mit Krankenkassen, mit Sozialdiensten. Mit
Gerichten vielleicht, wenn die Pflegebedürftigen nicht mehr selbst
entscheiden können und einen Betreuer brauchen. Es müssen Termine
gemacht, Entscheidungen abgewogen werden. Und dann ist da ja noch der
Patient, der Zuwendung braucht. Zehn Tage sollen Angestellte künftig
frei bekommen für die Akutversorgung. Das ist besser als kein Tag,
aber wenig genug. Wer in einem kleinen Unternehmen arbeitet, muss
arbeiten, damit die Firma keine Probleme bekommt. Das ist weder
sozial, noch wirtschaftlich gedacht: Die Doppelbelastung wird den
Mitarbeiter krank machen, er braucht ja keine Auszeit zum Nichtstun.
Sondern für eine Lebensaufgabe.
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Hartmut Augustin
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Datum: 04.12.2014 - 20:04 Uhr
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