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Badische Neueste Nachrichten: Gewaltausbrüche

ID: 999898

(ots) - Von ihrem Standpunkt aus hat Manuela Schwesig ja
irgendwie recht. Man wolle den "engagierten Kampf gegen Rechts" nicht
behindern, deshalb weg mit der Extremismusklausel. Wer gegen
Rechtsaußen ist, ist eben automatisch gut und kann ohne Probleme auf
staatliche Förderung hoffen, so ihre schlichte Weltsicht. Wie dumm,
dass die Welt anders ist: Die jüngsten erschreckenden Vorkommnisse
von Hamburg, als der linksextreme Mob ganze Stadtteile in Schutt und
Asche legte und viele Polizisten verletzte, sind das bisher letzte
Fanal in einer Kette von Gewaltausbrüchen. So löblich das Engagement
vieler Antifaschisten ist, unter ihnen gibt es aber viele, die mit
den üblichen gewaltfreien Methoden der Auseinandersetzung in der
Demokratie nichts am Hut haben. Da wird mit Gewalt und Drohungen
agiert, Sachbeschädigungen und Körperverletzungen werden entweder
aktiv ausgeübt oder billigend in Kauf genommen. In Pforzheim,
Karlsruhe, auch im südlichen Landkreis Rastatt lässt es sich immer
wieder erleben, was sich die sogenannten Antifaschisten herausnehmen
- selbstverständlich immer als Reaktion auf rechtextreme Aktionen, so
ihr eigenes Selbstbild. Doch Gewalt gehört einfach nicht zur
Demokratie, ob von rechts oder links. Wer Staatsgelder will, den darf
man fragen, wie er zur Verfassung steht. Was daran schlimm sein soll,
erschließt sich nicht.



Pressekontakt:
Badische Neueste Nachrichten
Klaus Gaßner
Telefon: +49 (0721) 789-0
redaktion.leitung(at)bnn.de



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Datum: 23.12.2013 - 22:50 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 999898
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Politik & Gesellschaft


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