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Auch Medikamente können frieren: Präparate möglichst nicht mit zum Wintersport nehmen

ID: 998023

(ots) - Im Winter kann es nicht nur Menschen sondern auch
Arzneimitteln zu kalt werden. Zwar ist die "weiße Weihnacht" nach
neuesten Prognosen in Deutschland eher unwahrscheinlich. Manch einer
wird jedoch die Feiertage und Neujahr nutzen, um in den Skiurlaub zu
fahren. Neben Mütze, Schal und warmer Kleidung gehört natürlich auch
die Reiseapotheke ins Urlaubsgepäck. Aber Vorsicht: Die Medikamente
sind im Winter besonders extremen Bedingungen ausgesetzt: "In vielen
Fällen ist eine kalte Umgebung für die Aufbewahrung von Arzneimitteln
durchaus sinnvoll, zum Beispiel im Kühlschrank", erklärt Thomas
Brückner, Apotheker und Leiter Pharmazie beim Bundesverband der
Pharmazeutischen Industrie (BPI). "Bei Minusgraden und Frost können
die Präparate jedoch schnell nutzlos werden. Vor allem Cremes,
Tropfen oder Säfte vereisen mitunter oder der Wirkstoff flockt aus.
Ich rate deshalb schon bei der Anreise in die Winterferien davon ab,
die Medikamente im Kofferraum oder Handschuhfach des Autos zu
verstauen. Auch auf Piste, Loipe oder Rodelbahn sollten Arzneimittel
wenn möglich nicht mitgenommen werden."

Es gibt natürlich Ausnahmen: Insbesondere chronisch kranke
Menschen können auch während des Wintersports auf keinen Fall auf
ihre Medikamente verzichten. So sollten zum Beispiel Diabetiker ihr
Insulin immer für den Notfall greifbar haben, das gleiche gilt für
Asthmatiker, die für alle Fälle immer ein Spray oder ähnliches zur
Hand haben sollten. Auch Patienten mit Herz- und Kreislaufproblemen
sind gut beraten, die entsprechenden Medikamente ständig mit sich zu
führen. Wie aber können diese Wintersportler ihre oft
lebenswichtigen Präparate vor der Kälte schützen?

Thomas Brückner weiß Rat: "Am besten ist es, Arzneimittel in einem
speziellen Thermobehälter oder einer Kühltasche zu verwahren, die man




gegebenenfalls im Rucksack mitführen kann. Manche Präparate kann man
auch dicht am Körper, also in der Innentasche der Skijacke, bei sich
führen. Noch besser fragen Sie zur richtigen Aufbewahrung vor
Reiseantritt ihren Apotheker."

HINWEIS: Die hier genannten allgemeinen Ratschläge bieten keine
Grundlage zur medizinischen Selbstdiagnose oder -behandlung. Sie
können keinen Arztbesuch ersetzen.



Pressekontakt:
Andreas Aumann, Tel. 030/27909-123, aaumann(at)bpi.de

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Datum: 18.12.2013 - 12:04 Uhr
Sprache: Deutsch
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Gesundheit & Medizin


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