Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Geheimdiensten
(ots) - Die Frankfurter Rundschau kommentiert das
Manifest der Schriftsteller gegen Ausspähung:
Was die westlichen Geheimdienste eigentlich schützen, das ist nur
eine ganz bestimmte Freiheit: unsere Freiheit des Konsums. Wir dürfen
uns frei bewegen und frei konsumieren, solange wir nicht laut fragen,
ob andere Gesellschaftsformen gerechter und weniger ausbeuterisch
sein könnten. Die Bürger in Tunesien, Ägypten oder auch dem Iran
nutzen die digitale Kommunikation, um Freiheit zu erwirken - weil sie
ihr vertrauen und frei kommunizieren. Unsere Geheimdienste tun alles
dafür, um Misstrauen in die digitale Kommunikation zu schüren und so
unsere Freiheit einzuschränken. Die Schriftsteller des Manifests in
den internationalen Zeitungen fordern eine UN-Konvention der
digitalen Rechte. Vielleicht ist dafür eine neue
Demokratisierungswelle nötig - eine, die die Machtfantasien der
Geheimdienstler eindämmt.
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Frankfurter Rundschau
Kira Frenk
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Datum: 10.12.2013 - 16:43 Uhr
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