Mitteldeutsche Zeitung: zu Snowden
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(ots) - In seiner Heimat gilt unser Held als Verräter, als
"Staatsfeind Nr. 1". Deshalb ist die Frage so leicht nicht zu
beantworten: Sollen wir ihm Asyl gewähren? Snowden einzuladen, hieße,
die Krise, die Washington heraufbeschworen hat, aus Berlin zu
verschärfen. Laut den Umfragen legen die Deutschen in dieser Frage
erstaunliches diplomatisches Gespür an den Tag: Sie zögern, der
Wertschätzung für den "Whistleblower" die humanitäre Tat folgen zu
lassen. Das kann man Heuchelei nennen. Oder Realpolitik. Beides
liegt oft nicht weit auseinander.
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Hartmut Augustin
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Datum: 08.11.2013 - 19:29 Uhr
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