Mitteldeutsche Zeitung: zu Bauhaus/Oswalt
(ots) - Der Fall schlägt gehörige Wellen, nun erst recht:
Zahlreiche prominente Kulturschaffende aus dem In- und Ausland haben
sich in einem Offenen Brief an den Stiftungsrat gewandt und ihr
Unverständnis angesichts dessen Personalpolitik geäußert. Das sollten
die Empfänger, voran der Kultusminister, durchaus als Warnschuss
begreifen. Denn das, was bisher im Fall Oswalt geschehen ist, trägt
ohnehin schon alle Züge einer Blamage. Diese trifft freilich nicht
den Bauhaus-Direktor, der so viel Schwung in das ehrwürdige Haus
gebracht hat. Sein guter Ruf hat keinen Schaden genommen durch den
angekündigten Rauswurf - das beweist der Brief seiner Unterstützer
eindeutig. Das Land und seine Regierung indes stehen in schlechtem
Licht. Und damit nicht genug: Die Gefahr, dass die Stiftung Bauhaus
selber und ihre Projekte Schaden davontragen, ist groß.
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Datum: 06.11.2013 - 19:13 Uhr
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