Berliner Zeitung: Zum Rücktritt der Kieler Oberbürgermeisterin Gaschke:
(ots) - Nicht der Fehler hat Susanne Gaschke aus dem Amt
geworfen, vielmehr ihr Umgang mit der Kritik an ihrem Fehler. Die
Kritik war hart, aber begründet, sie kam nicht nur aus der
oppositionellen CDU, nicht nur von Grünen, sondern auch aus der
eigenen Partei. Kritik, Streit und Debatte sind keine
Degenerationserscheinungen der Demokratie, sondern deren
Voraussetzung. Susanne Gaschke aber sah sich von Anfang an als
Opfer einer Verschwörungskampagne. Hätte sich die
Oberbürgermeisterin - nachdem ihr Fehler offensichtlich geworden
war - dazu bekannt und öffentlich entschuldigt, wäre der Fall schnell
vergessen gewesen.
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Datum: 28.10.2013 - 17:12 Uhr
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