Schwäbische Zeitung: Ins eigene Fleisch geschnitten - Kommentar
(ots) - So kurz vor der Bundestagswahl rutschen die
Umfragewerte der Grünen in den Keller. Gründe nennen sie keine - doch
es gibt sie: Ihr Kernthema, die Energiewende, hat sich Kanzlerin
Merkel geschnappt. Ansonsten kündigen die Grünen höhere Steuern und
einen vegetarischen Tag in der Woche an. Attraktiv ist anders.
Gerade mit den Steuern für Besserverdienende haben sie sich ins
eigene Fleisch geschnitten. Die Angst vor einem Einbruch in der
Wirtschaft ist groß - viele Menschen schreiben den Grünen in der
Finanzpolitik nicht genug Kompetenz zu. Außerdem träfen Trittins
Pläne auch die eigene, gut betuchte Anhängerschar. Anstatt an ihrem
Steckenpferd der Umweltpolitik festzuhalten, verlieren sich die
Grünen in nebensächlichen Themen und können so der in Umfragen
übermächtigen Kanzlerin keine Paroli bieten. Von der einst
provokanten, aber auch progressiven Partei ist nicht viel übrig
geblieben.
Pressekontakt:
Schwäbische Zeitung
Redaktion
Telefon: 0751/2955 1500
redaktion(at)schwaebische-zeitung.de
Themen in diesem Fachartikel:
Unternehmensinformation / Kurzprofil:
Datum: 11.09.2013 - 21:54 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 943122
Anzahl Zeichen: 0
Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:
Ravensburg
Telefon:
Kategorie:
Politik & Gesellschaft
Anmerkungen:
Dieser Fachartikel wurde bisher 136 mal aufgerufen.
Der Fachartikel mit dem Titel:
"Schwäbische Zeitung: Ins eigene Fleisch geschnitten - Kommentar"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von
Schwäbische Zeitung (Nachricht senden)
Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).




