InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Frauen in der SPD
Wunderliche Bescheidenheit
ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

ID: 941394

(ots) - Drei SPD-Politikerinnen trommeln für
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück. Unter Bundeskanzlerin Angela Merkel
sei nichts geschehen für die Gleichstellung. Stimmt das? Ist die SPD
die wahre Frauenpartei? Klar, die CDU hat auf Druck der CSU das
Betreuungsgeld durchgesetzt, das für die SPD-Frauen Teufelszeug
darstellt. Und auch zur Frauenquote in Aufsichtsräten haben sich die
Christdemokraten erst durchgerungen, als Arbeitsministerin Ursula von
der Leyen den Aufstand wagte. Doch unabhängig von aktuellen
Forderungen hat die Merkel-Ära eine Menge für die Gleichstellung
bewirkt: Sie hat gezeigt, dass es Frauen in der Politik in die
höchsten Ämter schaffen können. Sie hat in die Männerdomäne
Spitzenpolitik eine Bresche geschlagen und ein neues Rollenmodell
geschaffen. Es ist kein Zufall, dass heute mehr Frauen als Männer die
CDU wählen, darunter viele junge Frauen. Die Christdemokraten waren
einmal verschrien als Altherrenpartei, aber diese Zeiten sind
Vergangenheit. Momentan hat die CDU mehr weibliche Führungskräfte als
die SPD. So besetzen etwa auf sechs CDU-Landeslisten Frauen den
ersten Platz. Die SPD hat nur drei Spitzenkandidatinnen. Und selbst
die CSU zieht erstmals in ihrer Geschichte mit einer Frau an der
Spitze (Gerda Hasselfeldt) in den Wahlkampf. Bei der SPD bestimmen
seit ewigen Zeiten Männerrunden, wer Kanzlerkandidat wird. Die Frauen
scheint das nicht zu stören. Wer den Damen von der SPD zuhört, kann
sich über so viel Bescheidenheit nur wundern.



Pressekontakt:
Neue Westfälische
News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de



Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  Rheinische Post: Obama bekommt seine goldene Brücke Rheinische Post: Baustelle Familie
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 09.09.2013 - 20:20 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 941394
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Bielefeld


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 153 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Frauen in der SPD
Wunderliche Bescheidenheit
ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Drastischer Anstieg von Essstörungen in NRW ...

Essstörungen greifen bei Mädchen und jungen Frauen aus NRW seit der Corona-Pandemie massiv um sich. Die Zahl der Betroffenen im Alter von 12 bis 29 Jahren stieg innerhalb von fünf Jahren um rund 42 Prozent an. Das berichtet die"Neue Westfäli ...

Alle Meldungen von Neue Westfälische (Bielefeld)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.290
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 106


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.