Rheinische Post: Steinbrücks Dilemma
= Von Eva Quadbeck
(ots) - Steinbrück macht auf den letzten Metern des
Wahlkampfs, was er tun muss: Angreifen, Optimismus verbreiten, sich
unerschütterlich zeigen. Und er hat auch recht mit dem Hinweis, dass
nichts entschieden sei. Vor dem Hintergrund, dass 40 Prozent der
Wahlberechtigten noch unentschlossen und insgesamt 80 Prozent nicht
wirklich festgelegt sind, erscheint die Bundestagswahl wie eine
Lotterie. Allerdings sind Steinbrücks Chancen, die Stimmung noch für
sich zu drehen, gering. Selbst beim TV-Duell, in das der wortgewandte
Kanzlerkandidat große Hoffnung setzt, gehen die Bürger davon aus,
dass Merkel es für sich entscheiden wird. Steinbrücks schlechte
Umfragewerte lassen sich durch zwei Umstände erklären: Er konnte
nicht wirklich plausibel machen, warum sich der bürgerliche
Sozialdemokrat zu einem strammen Linkskurs entschieden hat. Wegen
dieses Schwenks ist es ihm auch nicht gelungen, mit dem Pfund zu
wuchern, dass er ein angesehener Finanzminister war. Zudem hat er
schlicht zu spät Tritt gefasst im Wahlkampf.
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Datum: 29.08.2013 - 20:41 Uhr
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