Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Syrien
(ots) - Wer Bomben auf sein eigenes Volk wirft, hat es
nicht verdient, Präsident in Syrien zu sein. Wenn aber die
Geknechteten nicht selbst in der Lage sind, den Diktator Baschar
al-Assad zu stürzen, wird die Sache kompliziert. Denn ein
Militärschlag unter Führung der USA bringt so viele Unsicherheiten
mit sich, die unbeherrschbar sind. Mit Luftschlägen kann die syrische
Luftwaffe ausgeschaltet werden und können Kasernen und die
Präsidentenpaläste in Schutt und Asche gelegt werden. Entschieden ist
der Machtkampf damit nicht. Was passiert, wenn islamistische Kämpfer
an schwere Waffen oder chemische Kampfstoffe gelangen? Wer beschützt
die Menschen in ihren Dörfern von neuen Milizen und kriminellen
Kriegsherren? Schon jetzt ist die Versorgungslage in Syrien prekär.
Nach einem Angriff wird es für die Menschen noch schwerer, an
Lebensmittel und medizinische Hilfe zu kommen. Die Mehrheit der
Deutschen ist gegen einen Militärschlag. Auch die Kirchen und der
UNO-Generalsekretär warnen davor. Wer sich darüber hinwegsetzt,
übernimmt die ganze Verantwortung.
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Datum: 28.08.2013 - 20:10 Uhr
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