Rheinische Post: Gesundheit als Wirtschaftsfaktor
= Von Michael Bröcker
(ots) - Der weiße Kittel ist der neue Blaumann. Die
Zahl der Pflegekräfte in Deutschland wird sich in den kommenden
Jahrzehnten drastisch erhöhen müssen, damit die alternde Republik
beherrschbar bleibt und das Arbeitskräfteniveau der wirtschaftlichen
Wohlstandsjahre gehalten werden kann. Alleine rund 260 000 neue
Pflegekräfte werden nach konservativen Schätzungen in den kommenden
20 Jahren benötigt. Um diese Stellen auch besetzen zu können, muss in
der Gesellschaft ein Umdenken stattfinden. Die Branche braucht
Akzeptanz und eine größere (finanzielle) Wertschätzung. Was für
Deutschland einst die Montanindustrie war, was heute noch die
Automobilindustrie ist, das wird vielleicht künftig die
Gesundheitsbranche sein. Ein dominierender Wirtschaftsfaktor und
Arbeitgeber für Millionen. Deshalb haben die Arbeitskräfte in den
Kliniken, Senioren- und Pflegeheimen und Hospizen eine bessere
Bezahlung für ihre oft psychisch und körperlich schweren Tätigkeiten
und zugleich eine höhere Anerkennung insgesamt verdient. Dazu ist
auch die Politik gefragt. Sie muss ein solide finanziertes
Gesundheitssystem erhalten und Ausbildung und Lehre aufwerten.
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Datum: 04.08.2013 - 19:24 Uhr
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