InternetIntelligenz 2.0

kostenlos Pressemitteilungen einstellen | veröffentlichen | verteilen

Pressemitteilungen

 

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Schwarz-Gelb liegt in Umfragen erstmals vorn
Kein Zuckerschlecken
ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

ID: 920127

(ots) - Wer hätte noch vor einem halben Jahr ein solches
Ergebnis der Bundestagswahl in Betracht gezogen? Doch der
ARD-Deutschlandtrend lässt keinen anderen Schluss zu: Eine Neuauflage
von Schwarz-Gelb scheint möglich zu sein. Das Bündnis, deren Partner
sich einst wechselseitig als "Gurkentruppe" und "Wildsäue"
beschimpften und einen großen Teil der Legislatur heftig miteinander
stritten, könnte also eventuell nach dem 22. September weitermachen.
Woran liegt das? Es liegt nicht nur an Merkels Popularität. Andere
Faktoren spielen auch eine Rolle. So ist zum Beispiel die deutsche
Wirtschaft erstaunlich robust, vor allem im Vergleich mit dem Rest
Europas. Gegen eine gute Konjunktur Wahlkampf zu machen ist
grundsätzlich kein Zuckerschlecken. Es ist zwar so, dass die von
Rot-Grün unter enormen Anstrengungen durchgeboxte Agenda 2010 viel
mit der jetzigen ökonomischen Stärke zu tun hat, aber das hilft SPD
und Grünen auch nicht weiter. Denn beide Parteien sind immer noch
damit beschäftigt, sich in weiten Teilen von der Agenda abzusetzen.
Die SPD hat noch kein zündendes Thema gefunden, um die
Bundesregierung in die Defensive zu drängen. Die
Geheimdienst-Spähaktion der NSA ist sicher wichtig, ebenso die Affäre
um die Drohne Euro Hawk. Aber keines dieser Themen ist
wahlentscheidend. Die Sozialdemokraten haben auch noch kein Mittel
gegen die Beliebtheit von Angela Merkel entdeckt. Von dieser Schwäche
zeugen auch die SPD-Wahlplakate, die Bände sprechen. Der eigene
Kanzlerkandidat Peer Steinbrück kommt nicht auf einem einzigen Plakat
vor. Dafür gibt es mehrere Motive mit Angela Merkel. Will man
Steinbrück verstecken? Bisher ist es nur die Bundeskanzlerin, die
beharrlich so tut, als gäbe es keinen Herausforderer, aber das kann
für die SPD eigentlich kein Maßstab sein.



Pressekontakt:
Neue Westfälische




News Desk
Telefon: 0521 555 271
nachrichten(at)neue-westfaelische.de

Weitere Infos zu diesem Fachartikel:

Themen in diesem Fachartikel:


Unternehmensinformation / Kurzprofil:



Leseranfragen:



PresseKontakt / Agentur:



drucken  als PDF  an Freund senden  NRZ: Snowden hatte keine andere Wahl - ein Kommentar von JAN JESSEN Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
 Diskussion um Sonderfeiertag zu
Bereitgestellt von Benutzer: ots
Datum: 01.08.2013 - 18:59 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 920127
Anzahl Zeichen: 0

Kontakt-Informationen:
Ansprechpartner:
Stadt:

Bielefeld


Telefon:

Kategorie:

Politik & Gesellschaft


Anmerkungen:


Dieser Fachartikel wurde bisher 109 mal aufgerufen.


Der Fachartikel mit dem Titel:
"Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar
Schwarz-Gelb liegt in Umfragen erstmals vorn
Kein Zuckerschlecken
ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN
"
steht unter der journalistisch-redaktionellen Verantwortung von

Neue Westfälische (Bielefeld) (Nachricht senden)

Beachten Sie bitte die weiteren Informationen zum Haftungsauschluß (gemäß TMG - TeleMedianGesetz) und dem Datenschutz (gemäß der DSGVO).

Höhe der Rente hängt auch vom Wohnort ab ...

Die Höhe der Rente unterscheidet sich in NRW von Wohnregion zu Wohnregion teils erheblich. Bei Männern macht es im Jahr einen Unterschied von 5.000 Euro aus, ob sie in Münster (1.185 Euro/Monat) oder im Rhein-Erft-Kreis (1.591 Euro/Monat) leben. F ...

Verdi-Chef Werneke: AfD hätte bei uns keine Chance ...

Bielefeld. Verdi-Chef Frank Werneke sieht derzeit keinen wachsenden Einfluss der AfD auf die Gewerkschaften im Land. Auf die Frage im Interview mit der"Neuen Westfälischen"(Bielefeld), ob der Einfluss der AfD auch in Gewerkschaften zunehme ...

Alle Meldungen von Neue Westfälische (Bielefeld)



 

Wer ist Online

Alle Mitglieder: 50.300
Registriert Heute: 0
Registriert Gestern: 0
Mitglied(er) online: 0
Gäste Online: 52


Bitte registrieren Sie sich hier. Als angemeldeter Benutzer nutzen Sie den vollen Funktionsumfang dieser Seite.