Mitteldeutsche Zeitung: zu Siemens
(ots) - Löscher lieferte am Samstag, als ihm das Wasser
schon bis zum Hals stand, in einem Interview aber selbst die
Antworten, warum es besser ist, dass er geht. "Wir müssen zu
unseren Wettbewerbern wieder aufschließen", sagte er. Damit räumt
Löscher ein, dass in seiner Zeit Siemens abgehängt wurde. Warum
sollte ausgerechnet er die nötige Aufholjagd anführen? Entlarvend ist
seine Erfolgsstrategie: "Portfolio-Optimierung". Dies heißt: Firmen
werden nach Renditezielen gekauft und verkauft. Ingenieurskunst und
Erfindungen, die Siemens groß gemacht haben, sind in diesem Denken
ein Kostenblock. Erfahrungen von Mitarbeitern zählen - wenn die
Quartalsbilanz nicht stimmt - wenig. Mit dieser Strategie kann man
noch den besten Technik-Konzern ins Abseits führen.
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Hartmut Augustin
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Datum: 28.07.2013 - 18:45 Uhr
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