Mitteldeutsche Zeitung: zu Obama-Rede
(ots) - Statt sich am Grundsätzlichen zu versuchen, trat
Obama als schwarzer Mann vor die Presse. Mit starken Worten öffnete
er den weißen Amerikanern die Augen, was es heißt, als schwarzer
Mann in den USA groß zu werden. Dafür schlüpfte er in die Schuhe
Trayvon Martins. Seht her, das hätte ich vor 35 Jahren sein können!
Der Präsident verzichtet darauf, Öl ins Feuer ethnischer
Leidenschaften zu gießen oder sich in die Unabhängigkeit der Justiz
einzumischen. Er macht etwas viel Effektiveres. Obama sensibilisiert
und therapiert die Nation mit Empathie.
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Hartmut Augustin
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Datum: 21.07.2013 - 19:14 Uhr
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