Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Obamas Syrien-Kurs
(ots) - Nüchtern betrachtet fällt der Kurswechsel von
US-Präsident Barack Obama gar nicht so dramatisch aus. Nach den
bisher bekannt gewordenen Details ändert sich allein der Weg auf dem
einzelne Rebellengruppen Waffenlieferungen erhalten. Bisher
koordinierte das die CIA über den Umweg Saudi-Arabien und die
Golfstaaten. Jetzt händigen die USA Gewehre und Panzerabwehrwaffen
direkt an den Widerstand aus. Ausgeschlossen bleiben
Luftabwehr-Systeme, die in den Händen von El-Kaida-nahen Gruppen eine
massive Gefährdung des zivilen Flugverkehrs darstellten, und ein
direktes Eingreifen der USA. Dass sich Obama ein wenig bewegt, hat
mit der Glaubwürdigkeit der USA im Ausland zu tun. Vor dem G-8-Gipfel
in Dublin musste er etwas tun, das syrische Regime wegen des
Einsatzes von Chemiewaffen nicht ungestraft davon kommen zu lassen.
Immerhin hatte er vor einem Jahr eine Schwelle definiert, die
Diktator Assad nicht überschreiten dürfe. Ansonsten bleibt es dabei:
Die Amerikaner haben weder ein Interesse am Machterhalt Assads noch
an Chaos, in dem El-Kaida-nahe Gruppen die Kontrolle übernehmen.
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Datum: 14.06.2013 - 20:15 Uhr
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