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Mitteldeutsche Zeitung: zu Eurokrise und Verfassungsgericht

ID: 888768

(ots) - Die Richter fürchten offenbar, dass die Notenbank
immer mehr dazu getrieben wird, Defizite von Staaten zu finanzieren,
was sie nicht darf. Sollten die Richter tatsächlich die
Hilfsprogramme der Notenbank stoppen, wäre die Euro-Rettung
gescheitert. Die möglicherweise katastrophalen Folgen für die
Euro-Zone und für Deutschland will Karlsruhe nicht in sein Kalkül
einfließen lassen. Bundesbankpräsident Weidmann aber machte deutlich,
wer in die Bresche springen muss, wenn die EZB als Retter ausfällt.
Dann müssen die Staaten die Banken und Staaten stabilisieren.
Gerade die europäische Politik wäre wohl mit einer solchen
Herkulesaufgabe überfordert. Die zweitägige Anhörung hat die Spannung
beim Warten auf das Urteil des Bundesverfassungsgerichts noch
erhöht. Das Risiko, dass die Krise der Währungsunion erneut
eskaliert, ist wieder gestiegen.



Pressekontakt:
Mitteldeutsche Zeitung
Hartmut Augustin
Telefon: 0345 565 4200



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von Lothar Leuschen Mitteldeutsche Zeitung: zu Verfassungsschutzbericht
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Datum: 11.06.2013 - 18:48 Uhr
Sprache: Deutsch
News-ID 888768
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Politik & Gesellschaft


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