Mitteldeutsche Zeitung: zur Türkei
(ots) - Die Türkei ist ein zutiefst gespaltenes Land. Der
Regierungschef hat einen gesellschaftlichen Reformprozess
losgetreten, der sich immer mehr seiner Steuerung entzieht. Viele
Menschen wollen nicht, dass an die Stelle des autoritären Kemalismus
der Vergangenheit ein islamischer Autoritarismus tritt. Aber Erdogan
hat nach wie vor eine starke Basis im Volk, nicht nur in den
ländlichen Regionen. Leider deutet vieles darauf hin, dass er seine
Aufgabe nicht im Zusammenführen der Gegensätze sieht. Er will nicht
versöhnen, sondern spalten. Damit rückt er den Generälen immer näher,
aus deren Gewalt er die Türkei Zug um Zug befreit hat. Wenn Erdogan
nicht den Staatsmann in sich wieder entdeckt, stehen der Türkei
schlimme Zeiten bevor.
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Datum: 11.06.2013 - 18:44 Uhr
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